München (SID) - Der frühere Formel-1-Pilot, DTM-Champion und Le-Mans-Sieger Hans-Joachim "Striezel" Stuck will mit einer Stiftung Menschen in Not helfen. Die Striezel-Stuck-Stiftung unterstützt körperlich, geistig oder seelisch behinderte Menschen sowie bedürftige oder in Not geratene Personen und ist seit Dienstag offiziell anerkannt. In München erhielt Stuck, der am 1. Januar 60 Jahre alt geworden ist, vom Präsidenten des Regierungsbezirks Oberbayern, Christoph Hillebrand, die Stiftungsurkunde überreicht.

"Ich hatte 59 Jahre lang das Glück, auf der Sonnenseite zu leben, ohne große Unfälle. Jetzt ist auch mal Zeit, für andere etwas zu tun", sagte Stuck dem Sport-Informations-Dienst (SID): "Ich wollte ganz einfach etwas Gutes tun." Die Arbeit seiner Stiftung soll so sein wie er selbst als Rennfahrer: "Unkompliziert und schnell."

Die Idee zu der Stiftung war dem heutigen VW-Motorsportrepräsentanten im vorigen Jahr gekommen, als er nach einer Notoperation am Kopf im Krankenhaus lag. "Ich durfte zehn Tage nichts machen und hatte viel Zeit zum Nachdenken", sagte er. Er haben "immer mal was gespendet, aber noch nie so bewusst. Da kam mir die Idee: So eine Stiftung wäre mal was, das geht 90 Jahre, und das könnten die Buben dann weiterführen", sagte Stuck, der in diesem Jahr seine aktive Rennfahrerkarriere bei einem gemeinsamen Start mit seinen beiden Söhnen Johannes (24) und Ferdinand (19) bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring abschließen will.