Garmisch - Frage: "Maria Riesch, wie groß ist nach Bronze im Super-G zum Auftakt der alpinen Ski-Weltmeisterschaften Ihre Erleichterung?"

Maria Riesch: "Ich bin sehr erleichtert. Das war vor dem Rennen schon eine sehr große Ansprunng für mich. Ich war wirklich nervös. Aber es ist mir gut gelungen, das auszublenden. Ich habe mir nur gedacht, es wäre schön, wenns klappt, und es ist super, dass es gleich im ersten Rennen mit der Medaille geklappt hat."

Frage: "Ehe Lindsey Vonn startete, lagen Sie auf Rang drei. Haben Sie um die Medaille gefürchtet?"

Riesch: "Als Lindsey oben stand, habe ich schon sehr gezittert. Das war echt eine Nervenzerreißprobe für mich. Auf Platz drei steht man immer ein bisschen auf der Abschussposition."

Frage: "Lindsey Vonn hat sich über die angeblich zu gefährliche Piste beschwert. Wie erging es Ihnen?"

Riesch: "Es war schwierig zu fahren, aber wir sind ja bei einer WM. Da ist es nur gerechtfertigt, dass es nicht einfach ist. Es muss bei einer WM schließlich die gewinnen, die am besten fährt, auch bei schwierigen Bedingungen. Das war heute die Lizz (An.: Elisabeth Görgl/Österreich), und ich bin stolz drauf, dass ich die Drittbeste war. Ich habe die Verhältnisse gut im Griff gehabt."

Frage: "Wenn man Ihnen überhaupt etwas vorwerfen kann, dann allenfalls ihren Zeitverlust gleich auf den ersten 20 Fahrsekunden, den Sie bis ins Ziel nicht mehr wettmachen konnten. Was ist da passiert?"