Köln (SID) - Bundespräsident Christian Wulff hat sich bereit erklärt, künftig als Schirmherr der europaweit einzigartigen Spielserie für blinde und sehbehinderte Menschen zu wirken. Unter dem Motto "Mit Fußball in die Mitte der Gesellschaft" möchte die Liga künftig neue, für den Behindertensport beispielhafte Wege gehen. In den nächsten drei Jahren werden zehn Spieltage auf zentralen öffentlichen Plätzen ausgetragen.

"Diese Liga ist eine hervorragende Initiative der drei beteiligten Verbände. Die Idee, den Blindenfußball und die Liga bekannter zu machen, finde ich sehr überzeugend", sagte Wulff, "ich bin sicher, dass der Blindenfußball viele Menschen beeindrucken wird und dass er viel Potenzial hat, um die Popularität des Behindertensports weiter zu steigern."

Bereits seit dem Jahr 2008 initiiert die Sepp-Herberger-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband e.V. sowie dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. die Blindenfußball-Bundesliga. Sportlicher Pate ist DFB-Ehrenspielführer Uwe Seeler, der sich seit Jahrzehnten als Repräsentant für die Sepp-Herberger-Stiftung engagiert.