Frankfurt/Main (SID) - Der Kampf um die Übertragungsrechte an den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) vermarkteten Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft beginnt. Der DFB hat am Donnerstag die Ausschreibung gestartet. Die Qualifikationsspiele für die EURO 2016 in Frankreich werden hingegen von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zentral vermarktet.

Es geht bei der Ausschreibung durch den DFB aber nicht nur um die Vergabe der audio-visuellen Medienrechte der Männer-Länderspiele, sondern auch für die vom DFB vermarkteten Länderspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaften sowie die Spiele der 3. Liga und Frauen-Bundesliga. Die Rechte sollen für vier Jahre (Spielzeiten 2012/2013 bis 2015/2016) vergeben werden.

"In unserer Ausschreibung weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Rechte für die Heimspiele in der Qualifikation zur EURO 2016 in Frankreich zentral durch die UEFA vermarktet werden. Unser Ziel ist es, bis etwa Mitte des Jahres die neuen Verträge abzuschließen. Mit der Ausschreibung für den DFB-Pokal, ebenfalls für einen Zeitraum von vier Jahren, werden wir dann unmittelbar im Anschluss beginnen", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Die Teilnahmeunterlagen für die Ausschreibung werden vom DFB an interessierte Sender versandt, die die nach dem Rundfunkstaatsvertrag geforderten Voraussetzungen erfüllen. Danach müssen die Länderspiele der Männer-Nationalmannschaft als Großereignis von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung in einem frei empfangbaren Programm mit entsprechender technischer Reichweite ausgestrahlt werden. Die Teilnahmeunterlagen für die Ausschreibung werden interessierten Sendern ebenso auf Anfrage vom DFB zur Verfügung gestellt.