Hamburg (SID) - Der SC Freiburg hat in der Fußball-Bundesliga nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, der Hamburger SV enttäuschte einmal mehr. Am 32. Spieltag setzte sich die Elf von Trainer Robin Dutt mit 2:0 (1:0) beim HSV durch. Die Treffer erzielte Papiss Cissé in der 16. und 88. Minute. Der Senegalese war damit zum 21. und 22. Mal in dieser Saison erfolgreich.

Mit dem fünften Auswärtssieg der Saison verdrängte der SC Freiburg mit nunmehr 44 Punkten den HSV (43) vom siebten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Hamburgs Coach Michael Oenning hat damit keine Chance mehr, sich für die Europa-League-Plätze zu qualifizieren.

Vor 52.985 Zuschauern in der Hamburger WM-Arena entwickelte sich von Beginn an ein unterhaltsames Spiel. Die Breisgauer, die vier der letzten fünf Auswärtspartien verloren hatten, überließen den Hanseaten zu Beginn die Initiative und versuchten, über Konter zum Erfolg zu kommen.

Die erste Torchance hatte der agile HSV-Stürmer Heung Min Son nach schönem Steilpass von Paolo Guerrero (7.). Erfolgreich waren aber die Freiburger. Cedric Makiadi setzte Cissé in Szene und der Torjäger traf sehenswert aus 18 Metern. Die Angriffsbemühungen der Hamburger blieben ohne Erfolg. Eljero Elia (14.), Zé Roberto (19., 33.) und Heiko Westermann (24.) scheiterten am Freiburger Torwart Oliver Baumann.

Die Offensivbemühungen der Hausherren spielte der Dutt-Elf in die Karten, sie konterten immer wieder gefährlich über ihre schnellen Offensivkräfte. Makiadi (39.) zwang HSV-Keeper Frank Rost zu einer Parade, kurz später tanzte Anton Putsila die halbe Abwehr der Norddeutschen aus. Sein Anspiel fand aber in der Mitte keinen Abnehmer.

Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Hamburger, ließen aber zunächst jegliche Torgefahr vermissen. Die Zuschauer reagierten wiederholt mit Pfiffen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab Guerrero in der 60. Minute. Nach einer schönen Kombination über Zé Roberto und Elia brachte der Peruaner den Ball freistehend nicht im leeren Tor unter. Elf Minuten später traf Son nur den Pfosten.

Nach der 0:3-Auswärtsschlappe in Stuttgart baute HSV-Trainer Oenning, der unter der Woche bis 2013 bei den Norddeutschen verlängert hatte, seine Anfangsformation auf drei Positionen um. Im Angriff musste der 45-Jährige auf den verletzten Mladen Petric verzichten, dazu wurde Tunay Torun nach der Bekanntgabe seines Wechsels zu Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC nicht für den Kader nominiert.