Köln (SID) - Die Großsponsoren verfolgen die skandalösen Verhältnisse beim Fußball-Weltverband FIFA mit Sorge und erhöhen den Druck. "Die immer wiederkehrenden Vorwürfe sind weder gut für das Ansehen des Fußballs noch für die FIFA selbst", sagte Oliver Brüggen, Sprecher des deutschen Sportartikelherstellers adidas, dem SID am Dienstag. Allerdings werde das Engagement nicht auf den Prüfstand gestellt: "Die Vorfälle ändern nichts an unserer Zusammenarbeit, die auf der Faszination des Fußballs als Sport basiert."

Deutlicher wurde Coca-Cola. Das Unternehmen forderte den Weltverband auf, alle Bestechungsvorwürfe schnellstmöglich und vollständig aufzuklären. "Die Anschuldigungen sind erschütternd und schlecht für den Sport", sagte Sprecher Petro Kacur. Die Kreditkarten-Organisation VISA schloss sich dieser Forderung an, die Fluggesellschaft Emirates zeigte sich "von den Vorgängen enttäuscht". Damit haben vier der sechs Hauptsponsoren ihre Unzufriedenheit ausgedrückt.