Shanghai (SID) -

Für die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann hat es in Shanghai nicht zum großen Wurf gereicht, mit Platz drei setzten sie ihren Aufwärtstrend auf der World Tour jedoch immerhin fort. Nach Rang fünf zum Saisonauftakt in Brasilia mussten sich die an Nummer drei gesetzten Berliner im Halbfinale in Chinas Wirtschaftsmetropole dem US-Duo Jacob Gibb/Sean Rosenthal mit 0:2 geschlagen geben. Im "kleinen Finale" setzte sich das beste deutsche Duo dann mit 2:1 gegen die Spanier Pablo Herrera/Adrian Gavira durch. Der Lohn war eine Prämie von 15.000 Dollar.

"Es ist immer schön, eine Medaille zu gewinnen. Das war eine böse Niederlage im Halbfinale, aber wir hatten noch die Chance aufs Podest", sagte Jonas Reckermann nach dem abschließenden Erfolg gegen die Iberer. Diese Chance habe man nutzen wollen. "Ich bin froh, dass wir es geschafft haben", so der 31-Jährige weiter.

Das Doppelte kassierten die Olympiasieger. Phil Dalhausser und Todd Rogers feierten durch einen 2:0-Erfolg im Finale gegen ihre Landsleute Gibb/Rosenthal im zweiten Saisonturnier den zweiten Triumph. "Wir hätten nie gedacht, dass wir die ersten beiden Turniere gewinnen. Das ist ein sehr schönes Gefühl", sagte Todd Rogers. Gemeinsame Siebte wurden die beiden deutschen Paarungen Jonathan Erdmann/Kay Matysik (Berlin) und David Klemperer/Eric Koreng (Hamburg), die sich jeweils 7600 Dollar teilen durften.

Weniger erfolgreich waren die deutschen Frauen in Shanghai. Die Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig (Berlin), Fünfte von Brasilia, schieden am Freitag als letzte deutsche Vertreterinnen in der Verliererrunde mit 0:2 gegen die Österreicherinnen Doris und Stefanie Schwaiger aus. Goller/Ludwig erhielten am Ende für Platz neun 6000 Dollar.

Der Sieg ging an Marleen Van Iersel und Sanne Keizer. Die Niederländerinnen holten sich durch ein 2:1 im Finale gegen das amerikanische Duo Jennifer Kessy/April Ross ihren ersten Turniersieg auf der World Tour.