Wien (SID) - Nach der verpassten Qualifikation für die Europameisterschaft 2012 in Serbien hat der Österreichische Handball-Bund (ÖHB) sich von Trainer Magnus Andersson getrennt. Der ÖHB gab die "einvernehmliche Trennung" vom Schweden in einer Pressemitteilung am Montag offiziell bekannt.

"Magnus ist ein absoluter Fachmann auf seinem Gebiet. Der Österreichische Handball-Bund möchte allerdings in die Zukunft investieren und einen Teamchef engagieren, der mit jungen Talenten das ganze Jahr über in Österreich arbeitet", sagte ÖHB-Präsident Gerhard Hofbauer. Daher habe man bereits jetzt entschieden, sich nach einem Coach umzuschauen, der ein Nationalteam der Zukunft aufbauen könne.

Österreich war vor gut einer Woche in der EM-Qualifikation nach Niederlagen gegen Deutschland und Island als Tabellendritter knapp ausgeschieden, nachdem es die Gruppe lange angeführt hatte. Für den 45-jährigen Andersson, der mit zwei Welt- und drei Europameistertiteln sowie drei Silbermedaillen bei Olympia zu den erfolgreichsten Handballern der Welt zählt, endete das Engagement als Nationaltrainer damit nach nur einem Jahr. Gespräche mit möglichen Nachfolgern sollen in den kommenden Tagen geführt werden.