Köln (SID) - Die Olympischen Spiele werden auch über 2012 hinaus von ARD und ZDF übertragen. Das ist das Ergebnis kurzfristig geführter Verhandlungen zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC). ARD und ZDF haben umfassende audiovisuelle Rechte an den Winterspielen 2014 in Sotschi/Russland und den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro/Brasilien erworben.

"Kein anderes Sportereignis bietet eine solche Bandbreite an Sportarten - und niemand berichtet so umfassend über den Spitzen- und den Breitensport in seiner ganzen Vielfalt wie ARD und ZDF. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können sich auf eine Berichterstattung auf höchstem inhaltlichem und technischem Niveau freuen", sagte die ARD-Vorsitzende Monika Piel. Auch ZDF-Intendant Markus Schächter zeigte sich darüber erfreut, "dass wir unseren Zuschauern auch die Spiele in Sotschi und Rio de Janeiro präsentieren können."

ARD und ZDF haben die Rechte erstmals direkt vom IOC erworben, nachdem sie bislang Gegenstand von Verträgen zwischen der European Broadcasting Union (EBU) und dem IOC waren. Das IOC hatte 2008 seine langjährige Partnerschaft mit der EBU beendet. Anschließend waren die Olympia-Rechte in Deutschland in einer Ausschreibung angeboten worden.

Die jetzt zustande gekommene Vereinbarung wurde von SportA, der Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, mit dem IOC ausgehandelt. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der bei den Rundfunkanstalten jeweils zuständigen Gremien.

"Wir werden über die Olympischen Spiele wie in der Vergangenheit umfassend und mit großem Engagement berichten. Das größte internationale Sportereignis und Fest für Millionen Sportinteressierte wird dank unserer großflächigen Berichterstattung seinen besonderen Charakter bewahren", sagte ARD-Sport-Intendant Ulrich Wilhelm.