Biathlon

Biathlon setzt sich aus den Disziplinen Langlauf und Schießen zusammen. Vor allem in Russland und Skandinavien gehört Biathlon seit langem zu den beliebtesten Wintersportarten. Zu Beginn der 90er Jahre wuchs auch in Deutschland das Interesse stark an. Mittlerweile werden alle Weltcupläufe im Fernsehen übertragen. Biathlon entstand aus dem so genannten Militärpatrouillenlauf, der in den 20er und 30er Jahren am populärsten war. Bei der Internationalen Woche des Sports von 1924, die vom IOC nachträglich zu den ersten Olympischen Winterspielen erklärt wurde, war der Militärpatrouillenlauf Teil des offiziellen Programms.

1960 wurde Biathlon mit dem 20-Kilometer-Lauf der Männer erstmals offiziell olympisch eingegliedert. 32 Jahre später feierten in Albertville die Damen ihre olympische Premiere. Zum Reglement: Die Athleten durchlaufen die Wettkampfstrecke in Runden. An den Schießständen müssen sie auf fünf Metallscheiben schießen, die in 50 Meter Entfernung stehen. Jeder Fehlschuss wird mit einer Zeitstrafe oder einer Extra-Runde geahndet.