Nach acht Stürzen in den ersten beiden Trainingsläufen hat der Weltverband der Bob- und Skeletonfahrer (FIBT) allen Bobfahrern und ihren Trainern verboten, sich öffentlich über die umstrittene Hochgeschwindigkeitsbahn in Whistler zu äußern. "Dies dürfen nur die Offiziellen des Weltverbandes machen. Bei uns kann man aber an der Mimik und Gestik ablesen, was los ist", sagte der deutsche Pilot Thomas Florschütz (Riesa) in Whistler.

Nach dem tödlichen Unfall des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili berät die Jury derzeit über mögliche Entschärfungen der Bahn.

Laut Regelwerk darf die Bahn erst nach Abschluss der Skeleton-Wettbewerbe für die Bob-Piloten modifiziert werden. Der Zweierbob-Wettkampf beginnt am Samstag – möglicherweise ohne den Schweizer Mitfavoriten Beat Hefti, der sich bei einem Trainingssturz einige Prellungen und eine Gehirnerschütterung zuzog.