Trotz Pannen großes Interesse

Die Winterspiele mögen zwar von Pannen verfolgt sein, aber das ändert nichts am Interesse der Fans. So verzeichnet das örtliche Organisationskomitee Vanoc wahre Anstürme auf die offizielle Homepage (www.vancouver2010.com). Es gebe so viele Klicks wie noch nie in der Olympia-Geschichte, sagt Vanoc-Sprecherin Renée Smith-Valade. Es werde erwartet, dass am Ende des olympischen Turniers 15 Prozent aller nordamerikanischen und fünf bis zehn Prozent aller Internetnutzer weltweit die Internetseite besucht haben werden.

Bronze macht glücklicher als Silber

Bronzemedaillen-Gewinner sind öfter zufrieden als zweitplazierte Athleten. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Psychologen der Northwestern University  School of Management in Illinois. "Es hat mit dem Phänomen des kontrafaktischen Denkens zu tun, mit dem Umgang mit der Was wäre,wenn-Frage, erklärte die beteiligte Forscherin Victoria Medvec in einem Interview mit der kanadischen Tageszeitung Globe and Mail: "Im Durchschnitt sind Gewinner von Bronze glücklicher als die Silbermedaillen-Gewinner. Sie denken häufiger, dass sie wenigstens eine Medaille gewonnen haben, und das erzeugt und steigert Zufriedenheit. Athleten auf Platz zwei dagegen trauern oft vergebenen Chancen auf Gold nach und beeinträchtigen damit die eigene Freude."

Stromfresser Olympia

Der Energieverbrauch bei den olympischen Spielen ist enorm. Nach Angaben der Energie-Gesellschaft BC Hydro werden für das Sportfest insgesamt 80 Gigawattstunden zur Verfügung gestellt. Das entspricht der Versorgung von 7300 Haushalten für ein ganzes Jahr. Der stärkste Stromverbraucher mit 6,9 Megawatt täglich ist der Whistler Olympic Park. Dort finden die meisten Wettkämpfe statt. Ein Teil des Stromverbrauchs soll aber nach dem Konzept der Olympia-Macher durch umweltfreundliche und damit energiesparende Projekte wieder wettgemacht werden.

Staatsorden für Slowenin Majdic

Die slowenische Langläuferin Petra Majdic erhält nach ihrer Bronzemedaille im Sprint den goldenen Staatsorden für besondere Verdienste ihres Heimatlandes. Die 30-Jährige hatte am Mittwoch trotz vier gebrochener Rippen und eines Lungenfellrisses in Whistler Platz drei erkämpft. "Sie hat gezeigt, welcher Kampfgeist und Stehvermögen möglich und notwendig sind, um ein Sportziel zu erreichen. Es ist ein einmaliger Erfolg für den ganzen slowenischen Sport", sagte Staatspräsident Danilo Türk nach dem Kabinettsbeschluss.