Wer spielt gegen wen?

1899 Hoffenheim – FC Schalke 04 (Fr, 20.30 Uhr)

Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg (Sa, 15.30 Uhr)

Hamburger SV – 1. FC Nürnberg

Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt

SC Freiburg – VfB Stuttgart

Hannover 96 – Bayer Leverkusen

Bayern München – Werder Bremen (Sa, 18.30 Uhr)

1. FSV Mainz – 1. FC Kaiserslautern (So, 15.30 Uhr)

1. FC Köln – FC St. Pauli (So, 17.30 Uhr)

Welches Spiel sollten Sie auf keinen Fall verpassen?

Bayern gegen Bremen, schließlich gilt es, die bislang extravagante Spielzeit angemessen fortleben zu lassen. Fast vier Treffer sah der Zuschauer eines gewöhnlichen Bundesligaspiels bislang. Mehr als je zuvor. Und da der FC Bayern München und der SV Werder Bremen in der abgelaufenen Saison die Mannschaften waren, die sich mit weitem Abstand am häufigsten für das Toreschießen zuständig gefühlt haben, ist die Chance groß, dass die Torquote in diesem Spiel nicht signifikant abfällt. Auch einige personelle Indizien sprechen dafür: Der ohnehin stets wankelmütigen Bremer Abwehr fehlt die komplette Innenverteidigung. Zudem schossen sich einige Akteure bei den EM-Qualifikationsspielen gegen Gegner vom Schlage des SC Idar-Oberstein bereits warm. Miroslav Klose traf dreimal, Hamit Altintop zweimal, Hugo Almeida einmal, genau wie Ivica Olic. Selbst Daniel van Buyten und Holger Badstuber, ursprünglich zum Toreverhindern ausgebildet, konnten sich mit insgesamt drei Treffern in die Annalen ihres jeweiligen Landesverbandes eintragen. Und auch Frank Ribéry soll wieder in Form sein. Der spielt bekanntlich nur gut, wenn er Späßchen treiben kann. Und so legte sich Deutschlands größtes Boulevardblatt auf die Lauer, wartete auf Schabernack und siehe da: Sie erwischten Ribéry im Speisesaal, wie er seinem Kollegen Edson Braafheid Pfeffer in dessen unbeaufsichtigte Apfelschorle kippte.

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Freiburg gegen Stuttgart, weil dieses Spiel selbst im Ländle niemanden zu interessieren scheint. Ein paar Tage vor dem Baden-Württemberg-Derby gab es immer noch Karten zu erwerben. Dabei gilt es keine überdimensionierte Arena zu füllen, sondern lediglich das drollige Dreisamstadion, die zweitkleinste Spielstätte der Bundesliga. Vor diesem Hintergrund können die Pläne eines Freiburger Stadionneubaus mit größerer Kapazität nur ein mitleidiges Kopfschütteln hervorrufen. Wie es um die gesellschaftliche Akzeptanz teurer und wenig sinnvoller Großbauprojekte steht, können sie sich gleich von den Gästen aus Stuttgart erzählen lassen.

Wer steht im Blickpunkt?

Klaas-Jan Huntelaar. Als Felix Magath in dieser Woche durch einen königsblau illuminierten Tunnel an der Seite seines neuen Stürmers Klaas-Jan Huntelaar schritt, fehlte nur noch Bartholdys Hochzeitsmarsch und man hätte sich bei der ersten Bundesliga-internen Trauung wähnen können. Und das vor einem Dutzend Fernsehkameras. Es war aber nur die offizielle Vorstellung des Niederländers, die ausgerechnet der Perfektionist Magath verpatzte. Bei der obligatorischen Lobhudelei auf den teuersten Neuerwerb der Vereinsgeschichte verhaspelte er sich und machte aus Klaas-Jan kurzerhand Jan-Klaas. Kein Wunder, bei so einem hastigen Einkauf kurz vor Kassenschluss kann man schon mal dessen korrekte Produktbezeichnung durcheinander bringen. Bleibt zu hoffen, dass Magath wenigstens die Berichte von Stiftung Warentest ausführlicher studiert hat, schließlich hat er sich bei seiner sommerlichen Einkaufstour schon die internationalen Ladenhüter Raúl und Christoph Metzelder andrehen lassen.