Wer spielte wie gegen wen?

Hannover 96 – VfB Stuttgart 2:1

Bayern München – FC St. Pauli 3:0

Hamburger SV – Bayer Leverkusen 2:4

TSG Hoffenheim – 1. FC Nürnberg 1:1

1. FC Köln – Eintracht Frankfurt 1:0

1. FC Kaiserslautern – VfL Wolfsburg 0:0

Borussia Dortmund – Werder Bremen 2:0

SC Freiburg – Borussia Mönchengladbach 3:0

FSV Mainz 05 – Schalke 04 0:1


Welches Spiel durften Sie auf keinen Fall verpassen?

Das Hamburger Stadion steht direkt neben einem großen Friedhof. Es gibt darauf eine eigne Begräbnisstätte nur für HSV-Fans. Totensonntag war schon. Aber an Werden und Vergehen erinnert das Spiel des HSV auch an diesen Tagen. Es gab Zeiten, da dachten Beobachter, der Hamburger Brasilianer Zé Roberto spiele wie ein ewiger Jüngling oder zumindest wie ein einziger Muskel. Dynamisch, elegant, beweglich tänzelte der Brasilianer über den Platz, damals. Am Samstag erinnerte sein Spiel an einen Muskelfaserriss. Was daran gut war, sich die Alt-Herren-Garde des HSV anzuschauen? Nichts. Aber die junge Mannschaft des alten Trainers Jupp Heynckes demonstrierte, dass nicht nur der BVB in diesen Dezembertagen Fußball zum Erfreuen spielen kann. Zwei schöne Kontertore, eine sichere Abwehrleistung: Die Leverkusener zelebrierten das Spiel mit dem Ball. Übrigens ohne den etwas älteren Michael Ballack.


Welches Spiel konnten Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Wenn Sie guten Fußball lieben, schauen Sie nicht die Spiele des 1. FC Köln. Schön spielen können die nicht. Aber alles andere. "Es gibt nichts Geileres, als vor diesem Publikum ein Tor zu schießen", sagte Christian Clemens nach dem Sieg gegen Frankfurt. Nachdem Lukas Podolski nach wenigen Minuten verletzt den Platz verlassen hatte, spielte Clemens auf der rechten offensiven Seite sein bestes Spiel der Hinrunde und sicherte nebenbei drei Punkte gegen Abstieg.

Wer stand im Blickpunkt?

Eine rote Mütze mit weißem Bommel hätte noch gefehlt. Bastian Schweinsteiger erfreute am Samstag Tausende Bayernfans. Mit dem breitesten aller Weihnachtsmann-Lächeln verkündete er im Stadion, dass sich nichts ändern wird, die nächsten sechs Jahre. Bis 2016 will der Mittelfeldspieler das Trikot der Münchner überziehen. "Mein Herz schlägt rot", begründete Schweinsteiger seine Vertragsverlängerung. Das Schauspiel schaute sich auch Uli Hoeneß, Bayerns Präsident und Teilnehmer der Vertragsverhandlungen, an. "Das sind Profis, und da geht es Gott sei Dank nur ums Geld", sagte er anschließend in die Kameras.

Worüber reden nach dem Spieltag alle?