Wer spielt wann gegen wen?

Werder Bremen – VfL Wolfsburg (Freitag, 20.30 Uhr)
1. FC Kaiserslautern – FC St. Pauli
Borussia Dortmund – 1. FC Nürnberg (Samstag, 15.30 Uhr)
Hamburger SV – SC Freiburg
FSV Mainz 05 – Eintracht Frankfurt
TSG Hoffenheim – VfB Stuttgart
1. FC Köln – Bayer Leverkusen
Hannover 96 – Borussia Mönchengladbach
Bayern München – Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr)

Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Unser Herzblut, also das bisschen, was uns das zynische Dasein als Chronist gelassen hat, gilt heute natürlich zunächst der königlichen Vermählung. Wir ergötzen uns an Wortmeldungen wie dieser: "Sie trägt ein gelbes, fröhliches Kleid zu diesem großen Tag." Aber wenn dann morgen alle Garderoben protokolliert und Broschen bestaunt sind, werden wir uns in weniger royale Gefilde im deutschen Westen begeben. Dort könnte eine Dortmunder Woche, nachdem der Rivale am Dienstag von Engländern so richtig verhauen wurde, mit einem Sieg gegen Nürnberg vollendet werden. Und dann werden Tausende gelbe, fröhliche Kleider zu diesem großen Tag tragen. Und nach langem Warten und Werben wird es am Samstagabend heißen: "Herr Klopp, Sie dürfen die Schale jetzt küssen." Das ist unsere Hochzeit des Jahres.

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

HSV gegen Freiburg. Mittelfeldduelle am Saisonende sind zum Abwinken. Zwar soll es Fußballnerds geben, die sich nächtelang Spiele aus den achtziger Jahren auf dem VHS-Rekorder reinziehen, ihre Tage mit Best-of-Uwe-Bein-Videos auf Youtube verdaddeln oder selbst aus einem Stadtparkkick noch Honig saugen. Aber, bevor wir diese Selbstdiagnose zu Ende führen, kommen wir zur nächsten Frage...

Wer steht im Blickpunkt?

"Ich bin kein Schäfchen!" Wie bitte, Herr Schweinsteiger, was meinen Sie damit? Ah, wir haben uns verhört. "Ich bin kein Chefchen", brüllte Schweinsteiger. Das Bayern-Kapitänchen. Nein, war nur Spaß, bevor Sie uns nun auch als einen "Pisser" titulieren, wie den Kollegen von der Sport Bild , der Ihnen die Eignung zur Führung abgesprochen hat. Dasselbe Blatt hatte Schweinsteiger übrigens noch vor wenigen Monaten als neuen Leitwolf ausgemacht . Der Hintergrund dieser Fußballzoologie ist der: Im Winter hat Bayern seinen Silberrücken Mark van Bommel weggeschickt. Arjen Robben hat nun gesagt, dass er den Alpha-Faktor im Team vermisst. Ein Affront gegen Schweinsteiger und Philipp Lahm, van Bommels klassensprecherartigen Nachfolger. "Jeder hört in der Kabine auf das, was ich sage", stampft Schweinsteiger nun mit dem Fuß, "ihr könnt alle fragen". Wir haben allen Mut zusammengenommen und uns mal in dieses Freiwildgehege getraut. Und tatsächlich ein paar faszinierende Bilder dieser Fauna festhalten können. Hier die beiden Kapitäne: