ZEIT ONLINE: Herr Hitzlsperger, was würden Sie Ihrem Sohn zu Weihnachten schenken, wenn Sie einen hätten?

Thomas Hitzlsperger: Wahrscheinlich ein technisches Gerät: eine Playstation, eine Wii oder ein iPhone. Sicher wäre aber auch ein Buch dabei.

ZEIT ONLINE: Und pädagogisches Spielzeug, vielleicht was aus Holz?

Hitzlsperger: Kein Holz, aber Lego finde ich sinnvoll, das käme auch infrage. Das weckt den Ingenieur im Kind. Einige meiner Brüder waren da sehr gut drin, die bitte ich dann um Hilfe, wenn ich wieder einmal etwas nicht zusammenbauen kann.

ZEIT ONLINE: Erinnern Sie sich an ein schönes Geschenk, das Sie als Kind bekamen?

Hitzlsperger: Als ich neun Jahre alt war, schenkten mir meine Eltern einen Gameboy. Da war ich die folgenden Wochen und Monate ganz vernarrt darauf, legte ihn kaum noch aus der Hand.

ZEIT ONLINE: Sie sind Leistungssportler, haben Sie alle Tetris-Rekorde gebrochen?

Hitzlsperger: Sagen wir mal: Ich war schon ganz gut. Aber irgendwann wurde Tetris langweilig, und ich habe noch ein paar Spiele dazugekauft.

ZEIT ONLINE: Haben Sie sich auch über Schlafanzüge gefreut?

Hitzlsperger: Pullover und Socken gab es auch oft. Da hielt sich die Freude natürlich in Grenzen.

ZEIT ONLINE: Geschenke dieses Jahr schon gekauft?

Hitzslperger: Ja, fast alle. Die meisten übers Internet.

ZEIT ONLINE: Was denn?

Hitzlsperger: Kann ich nicht sagen, das sollen doch Überraschungen werden. Nur so viel, ich hab mir ein iPad gesichert, bevor Motorola den Verkauf stoppen konnte. Das werde ich jemandem schenken.

ZEIT ONLINE: Mit welchen Geschenken rechnen Sie?

Hitzlsperger: Kann ich auch nicht sagen, will ja niemandem die Überraschung nehmen. Wir Geschwister schenken uns untereinander nichts, dafür sind wir einfach zu viele.

ZEIT ONLINE: Freuen Sie sich auf das Fest oder sind Sie ein Weihnachtsmuffel?

Hitzlsperger: Ich freue mich. Das war bisher immer so und wird wohl auch noch lange so bleiben. Manchmal geht es etwas hektisch zu, aber auch das macht mir nichts aus. An Heiligabend und an den Feiertagen ist es dafür umso ruhiger.

ZEIT ONLINE: Wie und wo werden Sie feiern?

Hitzlsperger: Wahrscheinlich im Kreise der Familie in Bayern. Die Eltern kommen, die Geschwister und deren Familien. Das ist immer schön. Zusammensitzen, gutes Essen und Gesellschaftsspiele. Wenn ich aber gegen meinen Neffen wieder beim Memory verliere, bin ich schlecht drauf.