Wer spielt wann gegen wen?

FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg (Freitag, 20.30 Uhr)
TSG Hoffenheim – Bayer Leverkusen
Werder Bremen – Bayern München
1. FC Nürnberg – Hamburger SV
Hertha BSC – 1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln – VfB Stuttgart (alle Samstag, 15.30 Uhr)
Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr)
FC Augsburg – Schalke 04 (Sonntag, 15.30 Uhr)
Hannover 96 – SC Freiburg (Sonntag, 17.30 Uhr)

Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Hertha gegen Kaiserslautern , um nur eine der Abstiegsschlachten zu erwähnen. Vom Spielerischen her wird es werden wie das Schmuddelkind, mit dem zu spielen man seinen Kindern verbietet: Pfui! Spannung allerdings gibt es umso mehr: Was, wenn Kaiserslautern nach 19 Toren in 31 Spielen nun die Hertha abschießt und mit sich in die Zweite Liga reißt? Oder wenn Kölns neuer alter Coach Frank Schaefer, vor knapp einem Jahr wohl wegen seiner Mitgliedschaft in einer evangelischen Freikirche demontiert, gegen Stuttgart eine Siegesserie startet, die ihn zum Heilsbringer des Domclubs macht und sein zerstrittenes Team zu folgsamen Jüngern? Auch Hamburg, Augsburg , Freiburg und Mainz können noch absteigen. Es sei denn, Heribert Bruchhagen spielt deus ex machina, indem sein Vorschlag im Eiltempo Zuspruch bekommt. Frankfurts Vorstandschef will die Liga angesichts des Geldregens für die TV-Rechte auf 20 Teams aufstocken .  

  Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?  

MadridMadridMadrid. In München denken sie alle nur an dieses eine Wort. In der Bundesliga-Partie gegen Bremen wird für den FCB deshalb wieder eine B-Elf antreten (und das nur, weil man die eigene B-Jugend nicht einfach so auflaufen lassen darf). Bremen präsentiert sich diese Saison ohnehin als B-Team. Apropos verpassen: Wer das ran -Gewinnspiel verpasst, hat nix verpasst. Seit Neuestem wird es nämlich auch in den Tagesthemen präsentiert:

Wer steht im Blickpunkt?

Raúl González Blanco, genannt Raúl. Am Donnerstagmorgen meldete Schalke noch vor der Bild , dass "eine nicht nur für die Königsblauen, sondern auch für die gesamte Bundesliga bedeutsame Entscheidung" gefallen sei. Recht hat der Club. Nach 27 Toren in 63 Spielen wird der Spanier mit dem großen Namen der Liga fehlen. Schalke wird seine Nummer 7 auf unbestimmte Zeit nicht mehr vergeben. Zudem schlug der Manager Horst Heldt vor, Raúl in die "Ehrenkabine" aufzunehmen. Nach zwei Jahren Vereinszugehörigkeit. Zu den Recken Kuzorra, Libuda, Fischer, Thon und Wilmots. Fehlt nur noch, dass der Club eines von Gelsenkirchens 343 Baudenkmälern abreißt und stattdessen eine Raúl-Statue errichtet. Infrage käme etwa die Zeche Holland mit ihrer Doppel-Malakow-Turmanlage oder Raúl in Edelmetall im Vorgarten des Schlosses Horst . Die Fans trauern derweil verblüffend angemessen. Die meisten zeigen Verständnis dafür, dass der bald 35-jährige Raúl seine Zukunft außerhalb Europas sieht, "in einer nicht so spielstarken Liga".