15 Jahre nach dem Abstieg aus der Bundesliga kämpft Fortuna Düsseldorf in der Relegationsrunde um die Rückkehr. Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga reichte den Rheinländern im Heimspiel gegen den MSV Duisburg ein 2:2 (2:2), um sich den dritten Tabellenplatz zu sichern.

Das Spiel war "eine Nervenschlacht bis zum Schluss", sagte  Manager Wolf Werner. Maurice Exslager (8. Minute) brachte die Duisburger in Führung, Oliver Fink (18.) und Assani Lukimya (21.) wendeten das Blatt. Trotz Platzverweises für Exslager (23.) wegen Schiedsrichterbeleidigung glückte dem MSV der Ausgleich: Jürgen Gjasula (27.) war mit einem abgefälschten Freistoß erfolgreich. Nach dem Spiel stürmten die Fans auf das Spielfeld und feierten die Spieler.

Nun trifft Fortuna Düsseldorf am 10. und 15. Mai auf Hertha BSC als Gegner in der Relegation. Werner sagte nach dem Spiel: "Gegen Hertha müssen wir eine ganz andere Leistung abrufen."

St. Pauli nützte Sieg gegen SC Paderborn nicht

Der Karlsruher SC, der am 34. Spieltag Aufsteiger Eintracht Frankfurt mit 1:0 (1:0) besiegte, kämpft am 11. und 14. Mai gegen Drittligist SSV Jahn Regensburg um den Klassenverbleib. Als zweiter direkter Absteiger nach Hansa Rostock steht Alemannia Aachen fest. Zwar gewann der Verein am letzten Spieltag mit einem 2:1 (2:1) gegen den Gastgeber 1860 München, doch der Sieg nützte Alemannia Aachen nicht mehr. Albert Streit (10.) und Alper Uludag (21.) schossen die Tore für den Absteiger. Stefan Aigner traf in seinem letzten "Löwen"-Spiel zum zwischenzeitlichen 1:1.

Den Meistertitel holte die SpVgg Greuther Fürth, die in Rostock 2:2 (1:0) spielte. Der FC St. Pauli gewann zwar gegen den SC Paderborn mit 5:0 (2:0), musste sich aber im Fernduell mit Düsseldorf um den Relegationsplatz wegen der knapp schwächeren Tordifferenz geschlagen geben. Fünf Tore fehlten St. Pauli am Ende.