Wer spielte wie gegen wen?

1. FC Nürnberg – Eintracht Frankfurt 1:2
FC Schalke 04 – FC Bayern München 0:2
VfL Wolfsburg – SpVgg Greuther Fürth 1:1
FSV Mainz 05 – FC Augsburg 2:0
Hamburger SV – Borussia Dortmund 3:2
Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg 0:0
Bayer 04 Leverkusen – Borussia Mönchengladbach 1:1
Werder Bremen – VfB Stuttgart 2:2
TSG Hoffenheim – Hannover 96 3:1


Welches Spiel durften Sie auf keinen Fall verpassen?

Hamburg gegen Dortmund . Das ging schon nach zwei Minuten los. Sons Kopfball nach einer Flanke des Messias wurde noch unter Betriebsunfall im Protokoll verbucht, der BVB begann mit der Gelassenheit des seit-31-Spielen-Ungeschlagenen. Und nach der Pause traf dann auch Dortmunds Perišić, sogar doppelt. Der Rest war ein typisch verschwenderisches Offensivfeuerwerk in schwefelgelb und schwarzpulverschwarz. Im Minutentakt chippte Götze Bälle in den Strafraum, die von Lewandowski, Blaszczykowski, Schieber und Perišić verballert, verlupft, vertändelt oder von René Adler pariert wurden. So ging es bis zur 93. Minute. Dann pfiff Schiri Günter Perl ab – und die Sensation war perfekt, weil zwischendurch nicht nur Iličević für Hamburg getroffen hatte, sondern auch Son zum zweiten Mal. "In 99 von 100 Spielen treffen die nicht so gut", grummelte Dortmunds Neven Subotić nach dem Abpfiff. Recht hat er. Selbst im Training wollen beim HSV ja normalerweise keine Tore fallen.

Welches Spiel konnten Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Düsseldorf gegen Freiburg. 0:0. Gähn. Immerhin: Damit hat die Fortuna auch im vierten Spiel kein Tor kassiert, als erst fünftes Team in der Bundesliga-Geschichte überhaupt. Drei der vier anderen Mannschaften sind Meister geworden. Die haben aber auch selbst mehr als 0,5 Tore pro Spiel erzielt. Achtung, liebe Düsseldorfer: Das alte Basketball-Motto "Offense wins Games, Defense wins Championships" ist im Fußball nur begrenzt gültig.

Wer stand im Blickpunkt?

"Keine Sekunde" hatte Jupp Heynckes darüber nachgedacht, Thomas Müller auszuwechseln, obwohl der 50 Minuten lang ein Luftloch nach dem anderen getreten hatte. Das mag stimmen oder nicht, Fakt ist: Kein Coach der Welt hätte nach dem Abpfiff der Partie gegen Schalke etwas anderes behauptet. Am Ende des 4. Spieltags hat Müller schließlich vier Tore und vier Vorlagen auf dem Konto. Viel mehr geht nicht. Der Müller aus Hälfte eins mochte auf Kreisklasse-Niveau agiert haben, wie er selbst zugab. Der Müller aus Hälfte zwei indes genügte höchsten ästhetischen Ansprüchen: In Minute 55 legte er nach einem energischen Dribbling Kroos' Treffer auf, drei Minuten später veralberte er Schalkes versammelte Hintermannschaft, Tunnel gegen Christian Fuchs und Tor aus spitzem Winkel inklusive. Da klingt die Adresse seiner offiziellen Website esmuellertwieder.de nur noch halb so beknackt.