Wer spielt wann gegen wen?

VfB Stuttgart – 1. FC Nürnberg (Freitag, 20.30 Uhr)
Bayern München – Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)
FC Schalke 04 – Borussia Dortmund
Bayer Leverkusen – FC Augsburg
Hannover 96 – TSG Hoffenheim
1. FSV Mainz 05 – Eintracht Braunschweig
VfL Wolfsburg – Werder Bremen (Samstag, 18.30 Uhr)
SC Freiburg – Hamburger SV (Sonntag, 15.30 Uhr)
Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt (Sonntag, 17.30 Uhr)

Welches Spiel können Sie auf keinen Fall verpassen?

Schalke gegen Dortmund, das Revierderby. Ein Spiel, das Familien entzweit und Bücher füllt. Die letzten Kapitel dürften den Dortmundern gar nicht gefallen, in der vergangenen Spielzeit gingen gleich beide Derbys verloren. So mancher BVB-Fan aus dem Pott würde bestimmt eine Meisterschaft hergeben, solange nur gegen Herne-West gewonnen wird. Bei Schalke ist erstmals Kevin-Prince Boateng dabei. Ein Schlachtross wie gemacht für solcherlei Fußballfehden. "In diesem Spiel kann man unsterblich werden", sagte er kürzlich. Was er vergaß: Er ist schon unsterblich. Das liegt aber nicht an seinen Heldentaten auf dem Platz, sondern an einem Archiv-Video aus dem ARD-Kinderfernsehen, das in dieser Woche jemand (wahrscheinlich ein BVB’ler) ausgegraben hat: Der kleine Prinz macht Muh! Und zeigt sich als Deutschlands schrillste Waffe gegen die Telefonüberwachung der NSA.

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Man muss schon Sadist (also Bayern-Fan) oder Masochist (Hertha-Fan) sein, um dem direkten Aufeinandertreffen der beiden Klubs etwas abzugewinnen. 6:0 ging die letzte Partie aus und seien wir ehrlich: Obwohl die Hertha in dieser Spielzeit ganz gut aussieht, wissen wir alle, dass dieses Spiel ähnlich enden wird. Bayern wird 120 Prozent Ballbesitz haben und öfter aufs Hertha-Tor schießen als Adrian Ramos den Ball hat. Spannend wird es nur, wenn Bayern einen Elfmeter bekommt. Dann benehmen sich die Millionäre wie Pubertierende, vor allem Arjen Robben. Weil er am vergangenen Samstag in der Liga einen Elfmeter nicht schießen durfte, wollte er beim Champions-League-Spiel gegen Pilsen am Mittwoch auch nicht mehr. Blöd für ihn, dass am Samstag Thomas Müller wieder mit dabei ist, der auf Befehl des Trainers normalerweise alle Elfmeter schießt. Vielleicht sollte Robben einfach argumentieren statt lamentieren: Von allen Bayern-Spielern hat er die beste Elfer-Quote.

Wer steht im Blickpunkt?

Die Tornetze. Die Schiedsrichterassistenten dürfen diesmal nicht nur so tun, als würden sie kontrollieren, ob sie Netz haben, sondern müssen ganz genau hinschauen. Vielleicht wird ja Stefan Kießling persönlich dabei helfen. Auch in seinem Interesse, sonst folgt auf das Phantomtor erneut ein Phantomschmerz. Dass Kießling im Spiel gegen Augsburg wieder in Tornetznähe kommen wird, gilt als sicher. Bisher traf er immer, wenn es gegen den FCA ging. Zudem schoss er sich in der Champions League gegen Donezk schon einmal warm: Zwei Tore, beide echt.