Am Mittwoch las ich hier auf ZEIT ONLINE einen Artikel über die Übermacht des FC Bayern. Darin stellten die Autoren die Frage, wie man diese beenden könnte – zum Beispiel, indem man die Größe der Tore an den Etat der Vereine anpasst.

Die Vorstellung, wie das Größenverhältnis der Vereinstore zueinander wohl aussehen würde, hat mich sofort gepackt. Ich bin Business Consultant für eine Software zur Erstellung von Charts und Dashboards. Auf meinem Blog stelle ich die Möglichkeiten dieser Software anhand von praktischen Beispielen in Form von sogenannten Reports dar. Auf der Suche nach solchen Beispielen lasse ich mich auch von Artikeln inspirieren, die ich online lese. Und als ich den oben erwähnten Artikel las, wusste ich sofort: Die Frage nach der Torgröße ist wie gemacht für mein Projekt.

Für die Erstellung meines Reports habe ich einfach die Etats der Bundesligisten verglichen und in einer Rangfolge abgestuft. Daraus ergibt sich die auf meinem Blog gezeigte Tabelle. Für Dortmund ergibt sich beispielsweise ein Anteil von knapp 50 Prozent des Etats der Bayern – also geben die Dortmunder nur ungefähr die Hälfte für ihren Kader aus.

Entsprechend des Artikels habe ich nun umgerechnet, wie groß die Fläche des Tores sein müsste. Die Breite der Tore würde gleich bleiben und die Höhe würde variieren. Das hat zur Folge, dass das Tor der Dortmunder nicht mehr 2,44 Meter hoch ist, sondern nur noch 1,19 Meter. Es würde dem Torwart der Borussia nur noch bis zur Hüfte gehen. Das Braunschweiger Tor wäre nur noch 26 cm hoch – die gegnerische Mannschaft hätte wahrscheinlich durchaus Probleme, einen Fußball mit einem Durchmesser von 22 cm dort unterzubringen.