Nur einen Tag nach seiner Absage an den Hamburger SV hat Felix Magath ein Angebot als neuer Trainer beim englischen Erstligisten FC Fulham angenommen. Einfach ist allerdings auch diese Aufgabe nicht: Fulham steht in der Premier League auf dem letzten Platz.   

"Es geht wieder los, ich kehre in den Fußball zurück. Ab sofort bin ich Manager beim FC Fulham, werde künftig in der Premier League arbeiten. Ein phantastisches Arbeitsumfeld für jeden Trainer und Fußballer", schreibt Magath auf seiner Facebook-Seite. Fulham, bei dem die deutschen Lewis Holtby und Sascha Riether spielen, bestätigte das Engagement. Magath werde seine Arbeit sofort beginnen.

Magath war beim Hamburger SV als Trainer und Sportdirektor vorgesehen. Von seiner Absage an den krisengeplagten Club ist er weiterhin überzeugt: "Es hat sich nichts vorwärts entwickelt, da war es sinnvoll, die Angelegenheit abzubrechen", sagte Magath bei einer Podiumsdiskussion in Hamburg.  

Der HSV-Aufsichtsrat hatte in tagelangen Verhandlungen nicht die nötige Zweidrittelmehrheit für die Pläne mit Magath gefunden. Diese sahen vor, den Ex-Nationalspieler als Nachfolger für Trainer Bert van Marwijk zu holen und Magath zugleich in den Vorstand aufsteigen zu lassen. Das hätte Sportdirektor Oliver Kreuzer den Posten gekostet. Im Sommer wollte Magath dann den Vorstandsvorsitz übernehmen – eine Machtfülle, die einigen HSV-Entscheidungsträgern zu groß war.