Hamburger SV – FC Bayern München 1:3 (0:2)

In einem besseren Trainingsspiel hat der FC Bayern München gegen den Hamburger SV das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. In der 7. Minute schoss Robert Lewandowski das Führungstor für die Bayern. Dem war ein Fauxpas von Verteidiger Heiko Westermann vorausgegangen. Das zweite Tor von David Alaba (44.), der aus 30 Metern schoss, überraschte HSV-Torwart Jaroslav Drobny. Das dritte Tor für die Bayern erzielte Franck Ribéry (55.) in der zweiten Spielhälfte. Kurz vor Schluss gelang Pierre-Michel Lasogga (85.) der Ehrentreffer für die Gastgeber.

Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 1:2 (0:1)

Borussia Mönchengladbach hat gegen Eintracht Frankfurt souverän gewonnen. Am Wochenende kann die Mannschaft von Trainer Lucien Favre nun den Vereinsrekord aus der Saison 1970/71 mit 17 Spielen ohne Niederlage einstellen. Für Gladbach schossen Thorgan Hazard (17.) und Ibrahim Traoré (67.) die Tore, für Frankfurt traf Vaclav Kadlec in der 89. Minute. Die Rheinländer erreichen erstmals seit drei Jahren das Pokal-Achtelfinale.

1. FC Magdeburg – Bayer Leverkusen 4:5 (1:1)

Der 1. FC Magdeburg hat gegen Bayer Leverkusen nur knapp die Pokalsensation verpasst. Im Elfmeterschießen vergab der Viertligist zwei Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden. So gewann Leverkusen schließlich mit 5:4. Hakan Calhanoglu hatte die Gäste in der 3. Minute mit einem Freistoßtor in Führung gebracht. Christof Siefkes (28.) glich für die Magdeburger aus. Nachdem Heung-Min Son in der 78. Minute die Rote Karte sah, musste die Werkself die letzten Spielminuten sowie die Verlängerung in Unterzahl spielen.

TSG 1899 Hoffenheim – FSV Frankfurt 5:1 (2:0)

Das Spiel zwischen TSG 1899 Hoffenheim und dem FSV Frankfurt, eine bescheidene Partie, entschied Roberto Firmino für die Gastgeber. Wenige Tage nachdem er erstmals in die Nationalmannschaft berufen worden war, spielte der Brasilianer eine überragende Partie. In der 23. Minute leitete er zunächst den Treffer von Sven Schipplock und anschließend das Tor von Yannik Vestergaard (45.+3) ein. In der 57. Minute erzielte er schließlich sein erstes Tor per Fallrückzieher, ehe er in der Schlussminute das 5:1 schoss. Den weiteren Treffer für Hoffenheim erzielte Anthony Modeste (72.). Frankfurts André Schmied schoss in der 80. Minute einen Ehrentreffer, der nur statistischen Wert hatte.

VfL Wolfsburg – FC Heidenheim 4:1 (2:1)

VfL Wolfsburg hat seine Siegesserie mit einem souveränen Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim fortgesetzt. Die Niedersachsen fanden allerdings mühsam in die Partie. In der 12. Minute nutzte Marc Schnatterer einen Stellungsfehler von Verteidiger Naldo und erzielte die frühe Führung für Heidenheim. Bevor Daniel Caligiuri (28.), Bas Dost (43.) und zweimal Luiz Gustavo (65./78.) den Bundesligisten zu seinem fünften Pflichtspielsieg in Folge schossen.

TSV 1860 München – SC Freiburg 2:5 (1:1)

Der SC Freiburg hat gegen den TSV 1860 München, den Tabellenletzten der Zweiten Bundesliga, mit 5:2 gewonnen. Die Löwen waren in der 15. Minute zunächst in Führung gegangen. Valdet Rama schoss das 1:0. Für die Breisgauer glich Sebastian Freis in der 25. Minute aus. In der 68. Minute war es dann Rubin Okotie, der die Münchner mit seinem 2:3 kurzzeitig hoffen ließ. Doch der Spieler des Abends, der Freiburger Admir Mehmedi, entschied mit seinen drei Toren in der zweiten Spielhälfte (59./64./89. Minute) das Spiel. Den weiteren Treffer für die Breisgauer erzielte Jonathan Schmied in der 84. Minute.

Würzburger Kickers – Eintracht Braunschweig 0:1 (0:0)

Die Würzburger Kickers haben gegen Eintracht Braunschweig mit 0:1 verloren. Der Bundesliga-Absteiger übernahm im ausverkauften Würzburger Stadion vor 11.240 Zuschauern sofort die Initiative. Verteidiger Marcel Correia in der 6. Minute und Stürmer Dennis Kruppke in der 19. Minute scheiterten an Würzburgs Torwart Robert Wulnikowski. In der zweiten Halbzeit erspielten sich die Gastgeber ebenfalls gute Chancen. Die beste vergab Marco Heller in der 62. Minute. Den Siegtreffer erzielte schließlich Harvard Nielsen in der 78. Minute.

RB Leipzig – Erzgebirge Aue 3:1 (0:1)

Rasenballsport Leipzig hat das Spiel gegen Erzgebirge Aue gedreht und erstmals das DFB-Pokal-Achtelfinale erreicht. In der 20. Minute hatte Leipzigs Lukas Klostermann eine Flanke von Aues Kapitän René Klingbeil ins eigene Tor gelenkt. Erst in der Nachspielzeit konnte Yussuf Poulsen für Rasenballsport ausgleichen. In der Verlängerung verwandelte dann erst Dominik Kaiser einen Foulelfmeter (98.), anschließend schoss Terrence Boyd (108.) sein erstes Pflichtspieltor für Leipzig.