Wer spielte wie gegen wen?

TSG Hoffenheim – Eintracht Frankfurt 3:2
Hertha BSC – Borussia Dortmund 1:0
Werder Bremen – Hannover 96 3:3
FC Augsburg – Bayern München 0:4
FC Schalke 04 – 1. FC Köln 1:2
SC Freiburg – Hamburger SV 0:0
FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart 1:1
Bayer Leverkusen – Borussia Mönchengladbach 1:1
VfL Wolfsburg – SC Paderborn 1:1

Welches Spiel durften Sie auf keinen Fall verpassen?

Augsburg gegen München. Auch wenn es zur Selbstverständlichkeit verkommen ist – die Bayern spielten erneut überragend, sicherten sich die Herbstmeisterschaft. Es ist die zwanzigste insgesamt, die vierte in Serie. Beides ist Rekord. Der Tabellendritte FC Augsburg erwischte sogar einen guten Tag, hielt lange ein 0:0. Doch der Meister siegte noch 4:0. Für seine Tore benötigte er nicht mal fünfzehn Minuten. Zwei schoss der bärenstarke Arjen Robben, ein "incredible Superprofi", wie Pep Guardiola sagte. Unter ihm ist der FCB so konstant wie noch nie in seiner Vereinsgeschichte. Nur in jedem dritten Spiel bekommen sie ein Gegentor, dabei lässt Guardiola offensiv spielen. Egal wie die nächsten beiden Spiele ausgehen – diese Hinrunde war eine weitere Steigerung der Superbayern. Diese Mannnschaft ist von einem deutschen Gegner wohl nur dann zu besiegen, wenn sie bereits Meister ist. Das kann man langweilig finden, wegen der finanziellen Unterschiede auch ungerecht. Aber das ist nicht nur eine Frage des Geldes. Der deutsche Fußball sollte nicht übersehen, welche Lektion Guardiola ihm gerade erteilt.


Welches Spiel konnten Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Hertha gegen Dortmund. Nach dem Sieg gegen Hoffenheim vor einer Woche hätte man denken können, dass der BVB jetzt das Feld von hinten aufrollt. Doch es kam anders. In Berlin kassierte die Borussia die neunte Niederlage im fünfzehnten Spiel. Kopflos griff sie an, lückenhaft wehrte sie ab. Vor dem Tor gab Kuba den Ball her, Hummels grätschte mal eben einen Meter vorbei, Kehl verlor den Stand und Langerak griff nach Luft. Es wird immer denkbarer, dass die Elf bis zum Saisonende im Abstiegsrennen bleibt. Woran liegt's in Dortmund? Ist Jürgen Klopp nicht der, für den wir ihn hielten? Hat der BVB den Abgang Julian Schiebers nicht verkraftet? Die Borussia ist das Wetten dass..? des Fußballs. Früher durfte man keine Folge verpassen, alle versammelten sich vor dem Fernseher. Doch momentan wirkt sie wie eine Erinnerung aus lange vergangenen Tagen. Apropos, da hatte jemand mal eine Idee:


Wer stand im Blickpunkt?

Martin Ødegaard, ein fünfzehnjähriger Wunderfußballer aus Norwegen. Große Vereine sind hinter ihm her. Im Oktober soll er sogar beim VfB Stuttgart vorgesprochen haben. Das wird wohl nichts, inzwischen steht er aber immerhin vor einem Wechsel zum FC Bayern. Wohlgemerkt, nicht in die Jugendabteilung soll er, sondern zur Pep-Elf. Am Samstag kursierten unscharfe Bilder, die ihn beim Training mit Thomas Müller und anderen Bayern-Stars zeigten. Der Grund, warum Ødegaard und seine Eltern den Bayern den Vorzug vor Real Madrid geben sollen, heißt Guardiola.