Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt haben zum vierten Mal die Champions League gewonnen. Im Finale in Berlin besiegten sie mit 2:1 (1:1) Paris St. Germain. Die Treffer der Frankfurterinnen erzielten Célia Šašić mit ihrem 14. Tor in dieser Champions-League-Saison per Kopf (32.) und die eingewechselte Mandy Islacker in der Nachspielzeit. Für den französischen Vizemeister hatte Marie-Laure Delie in der 41. Minute ebenfalls per Kopf für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.

Die Frankfurterinnen bestimmten von Beginn an das Spiel, doch für Gefahr sorgte zunächst nur der Freistoß von Dzenifer Maroszan (8.),
den Paris-Keeperin Katazyna Kiedrzynek glänzend parierte. Erst nach einer guten halben Stunde konnten die Frankfurterinnen ihre
Überlegenheit auch in ein Tor umsetzen, als Šašić nach Zuspiel von Kerstin Garefrekes ins untere rechte Eck köpfte.

Wie aus heiterem Himmel fiel nach einem kurz gespielten Eckball der Ausgleich, als Delie per Kopf einen Pass von Kenza Dali unhaltbar für die Frankfurter Torfrau Desiree Schumann verwandelte. Als sich alle schon auf die Verlängerung eingestellt hatten, entschied Mandy Islacker die Partie.

Der vierte Triumph für Frankfurt nach 2002, 2006 und 2008 ließ auch Bundeskanzlerin Angela Merkel im mit rund 17.000 Zuschauern gefüllten Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark jubeln. Vergessen waren die Finalpleiten 2004 gegen Umeå IK und 2012 gegen Olympique Lyon. Bei der 14. Auflage der Königsklasse setzte sich damit zum neunten Mal eine deutsche Frauenmannschaft durch.