Die Brose Baskets Bamberg sind zum siebten Mal deutscher Basketball-Meister. Sie gewannen das fünfte und entscheidende Finalspiel gegen Bayern München mit 88:84. Bester Werfer der Bamberger war Trevor Mbakwe mit 20 Punkten, für die Bayern war es John Bryant mit 16 Zählern. Mit ihrem Sieg konnten sich die Bamberger zudem für die Teilnahme an der Euroleague qualifizieren.

"Das ist ein großartiges Erlebnis, eine tolle Erfahrung", sagte Bambergs Trainer Andrea Trinchieri. Gratuliert wurde ihm unter anderem von Bayerns Point Guard Heiko Schaffartzik: "Bamberg ist verdienter Meister. Sie waren nicht nur in den Finals das kleine Stück besser als wir, sondern auch in der Saison."

Die Brose Baskets starteten furios und führten schnell mit 9:0. Vor allem Nationalspieler Daniel Theis dominierte das Spiel, im ersten Viertel warf er zehn Punkte. Die Bayern hingegen benötigten fast vier Minuten, um ihre ersten beiden Punkte zu erzielen. Sie suchten vergeblich ihren Rhythmus.

Entscheidenden Anteil an der Dominanz der Bamberger hatte auch Point Guard Bradley Wanamaker, der in den ersten zehn Minuten vier Assists auflegte. Die Brose Baskets dominierten die Duelle unter den Körben, auch weil Münchens Center John Bryant früh mit drei Fouls belastet war. Zur Pause lag Bamberg mit 49:36 Punkten vorne.

Die Münchener kamen mit viel Energie aus der Kabine, konnten die Gastgeber aber nicht richtig bedrängen. Bryant kassierte sein viertes Foul, und die Bamberger weiteten den Vorsprung mit 63:45 zwischenzeitlich auf 18 Punkte aus. 21,7 Sekunden vor Ende verkürzten die Bayern schließlich auf drei Punkte. Per Freiwurf machten Janis Strelnieks und Dawan Robinson aber alles klar.

Punkte Brose Baskets Bamberg: Mbakwe 20, Miller 12, Strelnieks 11, Theis 10, Thompson 10, Wanamaker 9, Harris 6, Robinson 6, Tadda 4

Punkte Bayern München: Bryant 16, Staiger 12, Zipser 11, Taylor 11, Schaffartzik 10, Djedovic 9, Stimac 7, Micic 6, Jagla 2

Zuschauer: 6.800 (ausverkauft)