1. FC Nürnberg – Fortuna Düsseldorf 5:1 (4:0)

Mit einem Torfest hat der 1. FC Nürnberg seine Negativserie beendet und souverän das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Der fränkische Fußball-Zweitligist besiegte Fortuna Düsseldorf im eigenen Stadion deutlich mit 5:1 (4:0). Vor 19.235 Zuschauern sorgten Guido Burgstaller (10. Spielminute) und Hanno Behrens (17.) schnell für klare Verhältnisse, in der Folge trafen auch Niclas Füllkrug (41.), Tim Leibold (43.) und der eingewechselte Danny Blum (69.). Dem Düsseldorfer Kerem Demirbay (72.) gelang der Ehrentreffer für die Gäste. 

FSV Mainz 05 – 1860 München 1:2 (1:0)

Zweitliga-Krisenclub TSV 1860 München hat im DFB-Pokal die zweite große Überraschung geschafft und nach 1899 Hoffenheim auch den FSV Mainz 05 aus dem Wettbewerb gedrängt. In der Zweitrundenpartie bezwangen die Löwen den Fußball-Bundesligisten aus Rheinhessen auswärts mit 2:1 (0:1). Stefan Mugoša (70. Minute) und Rubin Okotie (77.) drehten das Spiel, nachdem die Mainzer durch ein Eigentor von Christopher Schindler schon nach sechs Minuten in Führung gegangen waren. Das Team feierte damit im vierzehnten Pflichtspiel überhaupt erst seinen zweiten Sieg.  

FC Erzgebirge Aue – Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0)

Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich erneut bei Außenseiter Erzgebirge Aue im DFB-Pokal blamiert. Die Mannschaft von Trainer Armin Veh verlor das Zweitrundenspiel beim Drittligisten nach einer enttäuschenden Vorstellung 0:1 (0:0) und scheiterte damit wie schon beim Pokal-K.o. vor drei Jahren an Aue. Die Sachsen, für die Max Wegner das Siegtor in der 74. Minute erzielte, zogen dagegen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte ins Achtelfinale ein.

FSV Frankfurt – Hertha BSC Berlin 1:2 n.V.

Zum ersten Mal seit vier Jahren steht Hertha BSC wieder im Achtelfinale. Die Berliner setzten sich beim Zweitligisten FSV Frankfurt nach Verlängerung mit 2:1 durch. Die beiden Tore für Hertha erzielte Salomon Kalou. Herthas Marvin Plattenhardt (119.) sah kurz vor Schluss noch Gelb-Rot.

VfL Wolfsburg – FC Bayern 1:3 (0:3)

Ein dominant aufspielender FC Bayern München hat Titelverteidiger VfL Wolfsburg eine Lehrstunde erteilt und seinen Siegeszug mit dem Erreichen des DFB-Pokal-Achtelfinales fortgesetzt. Die Mannschaft fertigte Vizemeister Wolfsburg mit 3:1 (3:0) ab und nahm damit Revanche für zwei bittere Pleiten an gleicher Stelle in diesem Jahr. Douglas Costa (15. Minute) und zweimal Thomas Müller (20. und 34.) schossen den 14. Münchner Sieg aus den letzten 15 Pflichtspielen heraus. Das Wolfsburger Tor durch André Schürrle kam zu spät (90.).

VfL Bochum – 1. FC Kaiserslautern 1:0 (0:0)

Der VfL Bochum hat erstmals seit drei Jahren wieder das Achtelfinale erreicht. Im Zweitliga-Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern feierte Bochum mit seinem 1:0 den ersten Pflichtspielsieg gegen die "Roten Teufel" seit zwölf Jahren. Vor 18.514 Zuschauern im Rewirpowerstadion erzielte Chris Löwe per Eigentor (67.) den Treffer für den Tabellenvierten. Die Pfälzer verpassten zum zweiten Mal in den letzten sieben Jahren den Einzug in die Runde der letzten 16 Teams.

SpVgg Unterhaching – RB Leipzig 3:0 (2:0)

Die SpVgg Unterhaching hat für die nächste Sensation gesorgt und in der zweiten Runde Zweitligist RB Leipzig ausgeschaltet. Nach dem überraschenden Coup gegen den FC Ingolstadt besiegte der Fußball-Viertligist auch die völlig planlose Truppe von Trainer Ralf Rangnick hochverdient mit 3:0 (2:0).  Markus Einsiedler (5. Minute), Marco Rosenzweig (22.) und Thomas Steinherr (67.) schossen die leidenschaftlich kämpfenden Unterhachinger zum ersten Mal nach 2006/07 wieder ins Achtelfinale des DFB-Pokals.

SV Darmstadt 98 – Hannover 96 2:1 (0:0)

Mit seinem ersten Einzug ins Pokal-Achtelfinale seit 14 Jahren hat der SV Darmstadt 98 ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Die hessischen Bundesliga-Aufsteiger gewannen nach hartem Kampf mit 2:1 (0:0) gegen Hannover 96 – für die enttäuschten Niedersachsen war es bereits das dritte Zweitrunden-Aus nacheinander. Elf Minuten vor Schluss stellte Sandro Wagner mit einem Tor per Brust das nächste Erfolgserlebnis der in der Liga schon erstaunlich konstanten Darmstädter sicher. Zuvor hatte Hannovers Joker Artur Sobiech (75. Minute) die erste 98-er Führung durch Aytaç Sulu (74.) noch binnen weniger Sekunden ausgeglichen.