FC Liverpool – FC Villarreal

Jürgen Klopp greift mit dem FC Liverpool nach dem Triumph in der Europa League. Dank des 3:0 (1:0) über den FC Villarreal spielen die Engländer im Finale am 18. Mai in Basel gegen Titelverteidiger FC Sevilla. Sevilla siegte nach dem 2:2 in der Ukraine im Rückspiel zu Hause 3:1 (1:1) gegen Schachtar Donezk und hat zum dritten Mal nacheinander die Chance, den kleinen Europapokal zu holen. Liverpool gewann den Wettbewerb letztmals 2001, als er noch Uefa-Cup hieß.

Klopp hat nach dem verlorenen Ligapokal-Finale in England die zweite Chance auf seinen ersten Titel mit dem FC Liverpool. Seine Mannschaft legte an der Anfield Road von Beginn an ein hohes Tempo vor, die erste Chance besaßen allerdings die Gäste. Mario Gaspar scheiterte in der fünften Minute aus aussichtsreicher Position an Torhüter Simon Mignolet. Nur zwei Minuten später hatte Liverpool die Hinspielniederlage aber egalisiert: Bruno Soriano schoss eine Eingabe von Roberto Firmino unter Bedrängnis von Sturridge ins eigene Tor (7.). Den Angriff eingeleitet hatte der deutsche Nationalspieler Emre Can.

Der Tabellenvierte aus Spanien deutete nur ab und an seine Klasse an. Stattdessen erzwangen die Liverpooler mit Dauerpressing immer wieder Ballverluste von Villarreal. Sturridge scheiterte zunächst noch an Torhüter Alphonse Aréola (62.), wenige Sekunden später hatte der Angreifer mehr Glück. Allein vor Aréola schoss er den französischen Keeper zwar an, der Ball rollte aber vom Innenpfosten die Linie entlang zum 2:0 ins Netz (63.).

Ab der 71. Minute waren die Engländer auch noch in Überzahl, nachdem Victor Ruiz eine harte Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels gesehen hatte. Lallana machte dann nach Vorarbeit von Firmino den Einzug ins Finale klar (81.).

FC Sevilla – Schachtar Donezk

Der FC Sevilla ging durch Kevin Gameiro schon in der neunten Minute in Führung: Der Franzose nutzte einen Ballverlust der Schachtar-Abwehr. Die Mannschaft aus Donezk spielte in der Folge offensiver, Eduardo nutzte die erste gute Chance zum 1:1 (44.). Doch erneut Gameiro (47.) und anschließend Mariano (59.) mit einem Distanzschuss machten die kurzzeitigen Hoffnungen der Gäste zunichte. Eduardo verpasste per Kopf danach noch den Anschlusstreffer.