FC Bayern München – FC Augsburg 3:1 (2:0)

Der FC Bayern München hat mit Mühe das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Die Münchner setzten sich gegen einen kämpferischen FC Augsburg mit 3:1 (2:0) durch. Schon früh ging das Team von Trainer Carlo Ancelotti in Führung: Philipp Lahm überwand in der 2. Minute nach einer schönen Kombination Augsburgs Torhüter Marwin Hitz. Kurz vor der Pause erhöhte Julian Green (41.) zum 2:0. Nach der Halbzeit hatte Augsburg durch einen Strafstoß die große Chance zum Anschlusstreffer, Ja-Cheol Koo (47.) scheiterte aber an Bayerns Torhüter Manuel Neuer. Kurioserweise kamen die Bayern in der 57. Minute ebenfalls zu einem Elfmeter, doch auch Thomas Müller vergab. Die Münchner blieben überlegen, waren aber anfällig für Konter. Nach einer guten Chance für Koo (59.) belohnte sich das Team von Trainer Dirk Schuster mit dem Anschlusstreffer von Dong-Won Ji (68.). Für mehr reichte es nicht, David Alaba (90.+3) sorgte spät für die endgültige Entscheidung.

Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin 3:0 i.E. (1:1 n.V., 1:1, 1:0)

Dank Roman Weidenfeller hat sich Borussia Dortmund gegen den aufstrebenden Zweitligisten Union Berlin durchgesetzt und das Achtelfinale erreicht. Nach einer durchwachsenen Vorstellung und einem 1:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung führte der BVB die Entscheidung erst im Elfmeterschießen herbei, in dem Weidenfeller zwei Elfmeter parierte, und darf weiter auf die fünfte Endspielteilnahme innerhalb von sechs Jahren hoffen. Allerdings bereitete der Außenseiter aus Berlin dem Favoriten vor 79.037 Zuschauern große Probleme: Kurz vor Ende der regulären Spielzeit hatte Steven Skrzybski (81. Minute) die Dortmunder Führung durch ein Eigentor von Michael Parensen (44.) ausgeglichen.

1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 2:3 (0:3)

Der FC Schalke 04 hat seinen Aufwärtstrend auch im DFB-Pokal bestätigt und dank eines glücklichen Auswärtssieges beim 1. FC Nürnberg das Achtelfinale erreicht. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl gewann mit 2:3 (0:3), musste trotz einer 3:0-Führung zur Halbzeit durch die Tore von Jewhen Konopljanka (20./45. Minute) und Klaas-Jan Huntelaar (31.) aber letztlich um den Sieg bangen. Nach einer gespielten Stunde machten es Abdul-Rahman Babas Eigentor (59.) und Tobias Kempes Foulelfmeter (68.) vor 28.281 Zuschauern noch einmal spannend. Das Team von Trainer Alois Schwartz kam aber trotz guten Chancen gegen den zunehmend verunsicherten Bundesligisten nicht mehr zum Ausgleich.

1. FC Köln – 1899 Hoffenheim 2:1 (1:1, 0:0)

Erst in der Verlängerung konnte sich der 1. FC Köln mit 2:1 (1:1, 0:0) gegen Hoffenheim durchsetzen. Dabei geriet das Team von Trainer Peter Stöger zunächst in Rückstand: Benjamin Hübner köpfte früh (8. Minute) ein. Hoffenheim dominierte, Köln fand erst mit Marcel Risses präzisen Fernschuss (36.) ins Spiel, der im Torwinkel einschlug. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel aggressiver, büßte aber an Qualität ein. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, erst in der Verlängerung kam Anthony Modeste (91.) zum Kölner Siegtreffer. Hoffenheim warf in der Folge noch mal alles nach vorne: Kurz vor Schluss kam Eduardo Vargas (119.) frei vor dem Kölner Tor zum Schuss, vergab aber. Nur Minuten danach traf Ádám Szalai (120.+2) ins Tor, doch die Schiedsrichter entschieden auf Abseits.

Hannover 96 – Fortuna Düsseldorf 6:1 (5:1)

Nach zuletzt zwei Liganiederlagen bezwang Zweitligist Hannover 96 mit einem starken Auftritt Fortuna Düsseldorf. Das Team von Trainer Daniel Stendel gewann vor 20.500 Zuschauern – auch dank einer schwachen Düsseldorfer Abwehrleistung – deutlich mit 6:1 (5:1). Bereits nach einer Viertelstunde war das Spiel entschieden: Artur Sobiech (5. Minute), Felix Klaus (7.) und Martin Harnik (15. und 16.) hatten für die 4:0-Führung gesorgt. Düsseldorf gab durch Kevin Akpoguma (20.) ein Lebenszeichen ab, wiederum Klaus (34.) dämpfte aber jede Hoffnung auf eine Düsseldorfer Aufholjagd. In der zweiten Halbzeit gab sich das Team von Trainer Friedhelm Funkel geschlagen. Sebastian Maier (53.) erzielte das sechste Hannoveraner Tor, der Düsseldorfer Lukas Schmitz sah für ein Foul an Marvin Bakalorz (76.) die Rote Karte.

1. FC Heidenheim – VfL Wolfsburg 0:1 (0:0)

Auch der VfL Wolfsburg hat das Achtelfinale erreicht. Die schwachen Niedersachsen setzten sich glücklich mit 1:0 (0:0) gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim durch und beendeten damit ihre Serie von sieben Pflichtspielen ohne Sieg. Mario Gómez traf für das Team von Interimstrainer Valérien Ismaël in der 49. Minute entscheidend. Heidenheim war bereits in den Spielzeiten 2014/2015 und 2008/2009 gegen Wolfsburg ausgeschieden. Diesmal wäre aber wesentlich mehr drin gewesen, zumindest war der Zweitligist über weite Strecken des Spiels überlegen. Denis Thomalla traf aber nur die Latte (40.), in der 83. Minute vergab Marcel Titsch-Rivero eine gute Chance zum Ausgleich.

FC-Astoria Walldorf – SV Darmstadt 98 1:0 (1:0)

Der Viertligist FC-Astoria Walldorf hat den Bundesligisten Darmstadt 98 blamiert. Die Lilien unterlagen nach einem desaströsen Auftritt bei den Amateuren aus Nordbaden mit 0:1 (0:1) und schieden aus. Der Außenseiter bejubelte nach dem Treffer von Nico Hillenbrand in der 32. Minute dagegen den erstmaligen Einzug in ein Pokalachtelfinale, der mit mehr als einer halben Million Euro belohnt wird.

SpVgg Greuther Fürth – FSV Mainz 05 2:1 (0:0)

Nach viel Leerlauf ist der FSV Mainz 05 für eine schwache Vorstellung mit dem überraschenden Pokalaus beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth bestraft worden. Veton Berisha erzielte in der 90. Minute den umjubelten Siegtreffer zum 2:1 (0:0) für die mutig auftretenden Franken. Fürth schaffte vor 5.975 Zuschauern ein herausragendes Comeback und zog ins Achtelfinale ein, nachdem zuvor Sercan Sararer (79.) die Führung des Bundesligisten durch Jhon Cordoba aus der 68. Minute ausgeglichen hatte.