Die Uefa hat RB Leipzig und Red Bull Salzburg für die Champions League 2017/18 zugelassen. Der Verband sehe keine Verletzung der Regularien zur "Integrität des Wettbewerbs", hieß es in einer Mitteilung. Man werde die beiden Vereine aber im weiteren Verlauf des Wettbewerbs beobachten.

Laut den Regeln muss eine strikte Trennung zwischen allen teilnehmenden Vereinen bestehen. Salzburg und der Bundesliga-Zweite Leipzig sind über den gemeinsamen Sponsor Red Bull verbunden. Deswegen war bis jetzt unklar, ob die beiden Vereine ein Startrecht für die Champions League bekommen würden.

Den Managern von RB Leipzig zufolge sind beide Clubs mittlerweile komplett entflochten. Deshalb habe man der Uefa-Entscheidung entspannt entgegengesehen, hatten Leipzigs Clubchef Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Ralf Rangnick zuletzt immer wieder gesagt.

Auf der Internetseite der Uefa hieß es zu der Entscheidung, beide Clubs hätten "bedeutende Management- und strukturelle Änderungen (hinsichtlich Unternehmensfragen, Finanzen, Personal, Sponsoring usw.) vorgenommen". Es habe keine natürliche oder juristische Person mehr entscheidenden Einfluss auf mehr als einen der teilnehmenden Vereine.

RasenBallsport Leipzig war 2009 auf Initiative des Getränkekonzerns gegründet worden. Den Salzburger Fußballclub hatte Red Bull 2005 gekauft und in RB Salzburg umbenannt.