Der SC Freiburg hat das Hinspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen MK Domzale gewonnen. Der Tabellensiebte der zurückliegenden Bundesliga-Saison besiegte in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation den slowenischen Pokalsieger NK Domzale mit 1:0 (1:0) und wahrte dreieinhalb Jahre nach dem letzten Europacup-Auftritt die Chance, über die Playoffs erneut in die Gruppenphase einzuziehen.

Vor 14.000 Zuschauern im nicht ausverkauften Schwarzwaldstadion erzielte Nils Petersen nach 20 Minuten das entscheidende 1:0, als er einen abgefälschten Schuss von Christian Günter mit links im Tor der Gäste unterbrachte. Nur drei Minuten später hatte Petersen die große Chance zum 2:0, doch seinen zu schwach getretenen Elfmeter nach klarem Foul an Florian Niederlechner parierte Domzale-Torwart Dejan Milic.

Niederlechner selbst hätte schon vor der Pause das Resultat erhöhen können. Auch mit seinem Freistoß von der Strafraumgrenze forderte er den 33-jährigen Milic (53.), der im zunehmenden Regen auch gegen den eingewechselten Amir Abrashi eine weitere Großchance aus Nahdistanz zunichte machte (63.).

Außenseiter Domzale versteckte sich nicht und suchte trotz deutlicher technischer Unterlegenheit den Weg nach vorn. Eine echte Großchance verbuchten die Gäste aber nicht, die in der Saison 2005/06 schon den VfB Stuttgart im Uefa-Cup geärgert hatten. Damals mussten die Schwaben bangen, erreichten aber mit 2:0 und 0:1 die nächste Runde gegen den inzwischen zweimaligen slowenischen Meister.

Bis zum Spiel in Freiburg war Domzale auch diesmal erfolgreich in Europa unterwegs: In den ersten beiden Qualifikationsrunden hatte sich die Elf gegen Flora Tallinn und Valur Reykjavik jeweils mit zwei Siegen durchgesetzt. Für Begeisterung in den eigenen Reihen sorgte das aber nicht, nur 15 slowenische Fans waren mit nach Freiburg gereist.