Hamburger SV - Borussia Dortmund 0:3 (0:1)

Der HSV verliert zuhause gegen Borussia Dortmund mit 0:3 (0:1). Somit führt der BVB nun mit einem Punkt Abstand vor Bayern München die Tabelle an. Zu Spielbeginn hielten die Hamburger noch gut mit, Dortmund spielte lange passiv. In der 24. Minute schoss der Dortmunder Shinji Kagawa das 0:1. In der 63. Minute fälscht Hamburgs Verteidiger Mergim Mavraj dann den Ball im eigenen Strafraum unglücklich ab und legt ihm Pierre-Emerick Aubameyang vor die Füße - 0:2. Christian Pulisic legte in der 80. Minute nach und traf zum Endstand 0:3.

SC Freiburg - Hannover 96 1:1 (0:0)

Die Hannoveraner gingen neben dem BVB als Favoriten in den zweiten Teil des Spieltages, kamen aber über ein Unentschieden gegen SC Freiburg nicht hinaus. Am Ende stand es 1:1 (0:0). Damit verpassen Hannover 96 die Chance, in der Tabelle an Bayern München vorbeizuziehen. Über lange Zeit dominierten die Freiburger das Spiel. Trotzdem schoss der Hannoveraner Martin Harnik in der 66. Minute das erste Tor der Partie und brachte sein Team in Führung. Nils Petersen legte in der 83. Minute nach und erzielte den Ausgleich.

Hertha BSC - Bayer Leverkusen 2:1 (2:0)

Ohne ihn geht bei Hertha BSC im Moment kaum was: In den ersten vier Spielen erzielte Matthew Leckie drei der vier Treffer. Auch im Spiel gegen Bayer Leverkusen schießt er das erste Tor. Am Ende gewinnt Hertha BSC zuhause 2:1 (2:0). Leverkusen ließ Hertha BSC spielen. In der 16. Minute ließ das Team dem Berliner Matthew Leckie jede Menge Zeit und Platz - 1:0. Acht Minuten später wieder ein Fehler, Herthas Salomon Kalou steht völlig frei vor dem Tor und trift zum 2:0. Erst in der 84. Minute trifft Leverkusener Julian Brandt völlig überraschend zum 2:1.

FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim 2:3 (2:2)

Die TSG Hoffenheim hat die Partie gegen den FSV Mainz trotz 0:2-Rückstand noch drehen können. Die beiden Mannschaften trennten sich in Mainz 2:3 (2:2). Die Mainzer gingen früh in Führung. Erst traf Danny Latza in der sechsten Minute aus 20 Metern Entfernung, nur zehn Minuten später spielte Yoshinori Mutō zwei Verteidiger aus und schoss das 2:0. Die Hoffenheimer hingegen kamen nur langsam in das Spiel. In der 23. Minute erlöste Nadiem Amiri dann sein Team mit einem Anschlusstreffer, kurz vor der Pause köpfte Sandro Wagner zum 2:2.

1. FC Köln – Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)

Null Punkte in fünf Spielen: Es ist der schlechteste Saisonstart in der Geschichte des 1. FC Köln. Der Tabellenletzte verlor zu Hause 0:1 (0:1) gegen Eintracht Frankfurt. Wie im Spiel der Kölner gegen Dortmund gab es auch in dieser Partie umstrittene Schiedsrichterentscheidungen. Nachdem der Frankfurter Mijat Gaćinović in der 21. Minute vor dem Tor fiel, entschied Schiedsrichter Martin Petersen auf Foulelfmeter. Dabei hatte Kölns Torhüter Timo Horn seinen Gegenspieler allerdings offenbar gar nicht entscheidend getroffen. 

Der Frankfurter Sébastien Haller verwandelte den Elfmeter mit einem Rechtsschuss und machte so das einzige Tor der Partie. Den Kölnern wurde hingegen nach einem Foul an Leonardo Bittencourt ein möglicher Strafstoß verweigert (33.). Videoschiedsrichter Wolfgang Stark griff in beiden Fällen nicht ein. Das spielerische Niveau blieb bis auf einzelne gute Aktionen schwach, beide Mannschaften zeigten große Defizite im Spielaufbau.

FC Schalke 04 – FC Bayern München 0:3 (0:2)

Trotz des Ausfalls von Torhüter Manuel Neuer dominierten die Münchner das 3:0 (2:0) über den bisher punktgleichen FC Schalke. Anders als beim 0:2 im vergangenen Auswärtsspiel in Hoffenheim kam das Team von Carlo Ancelotti durch die Tore von Robert Lewandowski (25. Minute/Handelfmeter), James Rodríguez (29.) und Arturo Vidal (75.) zu einem verdienten Sieg. Bei Schalke sorgte die erste Heimniederlage seit Januar nach dem guten Saisonstart für Ernüchterung. Die Elf von Domenico Tedesco muss zudem weiter auf den ersten Sieg gegen die Bayern seit Dezember 2010 warten.

VfL Wolfsburg – SV Werder Bremen 1:1 (1:0)

Unter dem neuen Trainer Martin Schmidt kam der VfL Wolfsburg gegen das stark ersatzgeschwächte Werder Bremen nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Nach der Führung durch Divock Origi (28. Minute) und einer starken ersten Halbzeit wirkte der VfL in der zweiten Hälfte orientierungslos. Fin Bartels (55.) traf für die nach der Halbzeit dominierenden Gäste zum Ausgleich. Werder bleibt nach fünf Spieltagen weiter sieglos und droht am Mittwoch auf den letzten Tabellenplatz zurückzufallen.

FC Augsburg – RB Leipzig 1:0 (1:0)

Michael Gregoritsch erzielte für den FC Augsburg schon in der 4. Minute den Siegtreffer gegen die Leipziger. Der FC Augsburg festigte damit seinen Platz in der Spitzengruppe. Für Vizemeister RB Leipzig war es das dritte sieglose Pflichtspiel in Serie. Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl hatte Veränderungen in der Startelf angekündigt und sich für eine extreme Rotation entschieden: Nicht weniger als neun Spieler holte der Österreicher neu in die Anfangsformation. Gefährlich wurde es bei RB vor der Pause nur selten: Torjäger Werner scheiterte zunächst aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an Torwart Marwin Hitz (15.). Marcel Sabitzers Weitschuss ging knapp am Tor vorbei (20.).

Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart 2:0 (1:0)

Borussia Mönchengladbach hat dank eines Doppelpacks von Stürmer Raffael seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Beim 2:0 (1:0) gegen Aufsteiger VfB Stuttgart schoss der Brasilianer die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking mit seinen beiden Treffern (57. Minute/74./Foulelfmeter) zum verdienten 2:0. Nach dem zweiten Saisonsieg haben die Gladbacher nun acht Punkte auf ihrem Konto. Der VfB kassierte im dritten Auswärtsspiel die dritte Niederlage und hat weiterhin sechs Zähler.

Die Gastgeber kontrollierten zunächst das Spiel, erarbeiteten sich jedoch keine zwingenden Chancen. Stuttgart verteidigte mit einer Fünferkette tief in der eigenen Hälfte. In der 23. Minute zog sich Weltmeister Christoph Kramer nach einem Zusammenprall eine blutende Wunde im Gesicht zu und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden. In der 33. Minute kam erstmals der Gladbacher Lars Stindl gefährlich vor das Tor, doch Ron-Robert Zieler hielt im Nachfassen. Insgesamt mangelte es den Borussen lange am Zusammenspiel. Auch deswegen gab es beim Gang in die Kabine vereinzelte Pfiffe der Fans.

Stuttgart hatte in den bisherigen beiden Auswärtsspielen noch keinen Punkt geholt – und wollte das nach der Pause ändern. Der zweimalige Zweitliga-Torschützenkönig Simon Terodde verfehlte nach gut 20 Sekunden nur knapp und zeigte insgesamt ein starkes Spiel. Besser machte es Raffael, der nach Vorarbeit von Nico Elvedi aus Mittelstürmerposition sein erstes Saisontor erzielte. Anschließend wurde das Spiel in der 60. Minute von Schiedsrichter Sören Storks (Velen) für drei Minuten unterbrochen, da im Stuttgarter Fanblock wiederholt Pyrotechnik gezündet worden war. In der Drangphase der Gladbacher machte Raffael schließlich per Foulelfmeter alles klar. Zuvor hatte Stuttgarts Dennis Aogo seinen Gegenspieler Thorgan Hazard kurz an der Schulter gezogen. Stuttgart drängte in den letzten Minuten energisch auf den Anschluss, blieb aber glücklos.