RB Leipzig – FC Bayern München 1:1 (0:0, 1:1), 4:5 i.E.

Der FC Bayern hat sich bei RB Leipzig unter Trainer Jupp Heynckes erst im Elfmeterschießen den Einzug ins Achtelfinale gesichert. Trotz Überzahl konnten die Münchner das Spiel lange nicht für sich entscheiden. In der 54. Minute war Leipzigs Naby Keita (54.) mit Gelb-Rot vom Feld verwiesen worden. Nach einem Foulelfmeter von Leipzigs Emil Forsberg (68.) sorgte Thiago (73.) im Duell zwischen Meister und Vizemeister für den Ausgleich. Nach der Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden. Im Elfmeterschießen hielt Bayern-Torwart Sven Ulreich den entscheidenden letzten Schuss von Leipzigs Nationalspieler Timo Werner und sorgte für den 5:4-Sieg der Bayern. Schon am Samstag kommt es im Bundesliga-Duell in München zur Neuauflage der Paarung.

SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim 1:0 (1:0)

Werder Bremen kann sich im DFB-Pokal auf seine Heimstärke verlassen. Die in der Fußball-Bundesliga noch sieglose Mannschaft des unter Druck stehenden Trainers Alexander Nouri besiegte 1899 Hoffenheim mit 1:0 (1:0). Ishak Belfodil (31. Minute) schoss den Tabellenvorletzten ins Achtelfinale. Durch den Erfolg baute Werder seine Rekordheimserie im Pokal aus. Die Hanseaten sind nun seit 36 Partien und seit 1988 zu Hause in dem Wettbewerb ungeschlagen.

SC Freiburg – Dynamo Dresden 3:1 (0:0)

Der SC Freiburg hat nach dem Spiel 3:1 (0:0) gegen Zweitligist Dynamo Dresden erstmals seit drei Jahren wieder das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht. Rico Benatelli (48. Minute) hatte die Gäste zunächst in Führung gebracht. Torjäger Nils Petersen (50.), Kapitän Julian Schuster (61.) und Janik Haberer (81.) drehten die Partie aber zugunsten der Freiburger. Letztmals hatte die Mannschaft von Trainer Christian Streich ebenso wie Dynamo Ende 2014 ein Pokal-Achtelfinale gespielt.

SSV Jahn Regensburg – FC Heidenheim 2:5 (1:2)

Der 1. FC Heidenheim ist im DFB-Pokal ins Achtelfinale gestürmt. Das Team von Trainer Frank Schmidt feierte einen 5:2 (2:1)-Erfolg beim in dieser Saison heimschwachen Zweitliga-Konkurrenten SSV Jahn Regensburg. Die Gäste waren nach einer Gelb-Roten Karte für den Ex-Regensburger Kolja Pusch (65. Minute) sogar in Unterzahl die bessere Mannschaft. Maximilian Thiel (30./50. Minute), Robert Glatzel (32./82.) und Pusch (55.) erzielten die Tore für die Heidenheimer. Jonas Nietfeld (45.+1) und Marco Grüttner (53.) konnten zweimal für den Jahn verkürzen.

Hertha BSC – 1. FC Köln 1:3 (0:2)

Zwei Tage nach der Trennung von Manager Jörg Schmadtke hat sich der FC Köln zurückgemeldet und Hertha BSC aus dem DFB-Pokal geschmissen. Der in der Fußball-Bundesliga noch sieglose Tabellenletzte gewann in der zweiten Runde des nationalen Wettbewerbs mit 3:1 (2:0) in Berlin. Simon Zoller (35. Minute), Dominic Maroh (43.) und Christian Clemens (64.) brachten die Gäste in Führung. Hertha schaffte vor 33.459 Zuschauern im Olympiastadion durch Niklas Stark (69.) nur noch den Anschluss. Schmadtke hatte vor der Partie im Kölner Stadt-Anzeiger Gerüchten widersprochen, er habe den Rauswurf von Trainer Peter Stöger geplant. Der Coach wiederum sprach von einer "ganz entscheidenden Phase für den Club".

VfL Wolfsburg – Hannover 96 1:0 (0:0)

Newcomer Felix Uduokhai hat Trainer Martin Schmidt den ersten Sieg für den VfL Wolfsburg beschert. Nach zuvor fünf Unentschieden in der Fußball-Bundesliga schoss der Innenverteidiger den VfL durch ein 1:0 (0:0) gegen Hannover 96 ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Uduokhais erneuter Treffer (49. Minute) erfolgte nur drei Tage nach seinem Premierentor für den VfL beim 1:1 gegen Hoffenheim. Dank ihm steht Wolfsburg zum 14. Mal in der Runde der letzten 16. Erstmals seit sechs Jahren schaffte der VfL damit einen Heimsieg gegen den Rivalen aus der Landeshauptstadt.

VfL Osnabrück – 1. FC Nürnberg 2:3 (1:1)

Der 1. FC Nürnberg hat in der zweiten Runde des DFB-Pokals den VfL Osnabrück ausgeschaltet. Der Fußball-Zweitligist gewann beim Tabellenletzten der 3. Liga mit 3:2 (1:1) und zog durch Treffer von Mikael Ishak (38. Minute), Tim Leibold (50.) und Enrico Valentini (72.) ins Achtelfinale ein. Für die Osnabrücker, die in der ersten Runde den Hamburger SV (3:1) aus dem Wettbewerb warfen, trafen Marcos Álvarez (4./Foulelfmeter) und Christian Groß (64.).

1. FC Kaiserslautern – VfB Stuttgart 1:3 (1:1)

Zweitliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern hat dem VfB Stuttgart deutlich mehr abverlangt als erwartet, eine Pokal-Überraschung aber verpasst. Am Ende gewann Stuttgart das Zweitrundenspiel mit 3:1 (1:1). Chadrac Akolo (66. Minute) und Simon Terodde (71.) schossen auf dem Betzenberg die entscheidenden Tore für den DFB-Pokalsieger von 1954, 1958 und 1997. Der FCK war durch Lukas Spalvis (7.) sogar früh in Führung gegangen. Den Ausgleich erzielte Daniel Ginczek (20.) per Foulelfmeter.