FC Schalke 04 – FC Augsburg 3:2 (1:0)

In einer turbulenten Partie hat der FC Schalke 04 gegen den FC Augsburg mit 3:2 (1:0) gewonnen. Damit rangieren die Schalker nun hinter den Bayern auf Platz 2 der Tabelle. Franco Di Santo (44. Minute) und Guido Burgstaller (47.) trafen in der ersten Halbzeit für Schalke. Zwar konnten in der zweiten Halbzeit die Augsburger kurzzeitig mit Treffern von Caiuby (64.) und Michael Gregoritsch (79./Foulelfmeter) ausgleichen, letztendlich sorgte jedoch Daniel Caligiuri in der 83. Minute für den Sieg der Schalker, die damit im zehnten Spiel in Folge ungeschlagen sind.

FC Bayern München – 1. FC Köln 1:0 (0:0)

Der FC Bayern München hat den 1. FC Köln mit 1:0 besiegt. In der ersten Halbzeit konnten sich die Kölner gut gegen den Rekordmeister aus München behaupten, auch wenn dieser die Partie dominierte. Das 0:0 zur ersten Halbzeit war ein Etappensieg für den FC. In der 60. Minuten traf dann aber Robert Lewandowski für die Bayern.

Thomas Müller, der Lewandowskis Tor vorbereitete, sagte: "Wir nehmen so ein 1:0 einfach mal mit. Nach dem Führungstor hat man schon gemerkt, dass die Mannschaft weiß, dass noch zwei Spiele anstehen. Dann haben wir den Ball laufen lassen und das Ergebnis so genommen, wie es war." Bei den Kölnern hingegen lobte Torwart Timo Horn die eigene Leistung. Trotzdem habe am Ende "wie so oft ein bisschen das Matchglück gefehlt".

Bayer 04 Leverkusen – Werder Bremen 1:0 (1:0)

Bayer Leverkusen hat seine Serie fortgesetzt und gegen Werder Bremen mit 1:0 (1:0) gewonnen. Lucas Alario sorgte in der 11. Minute für den entscheidenden Treffer, den die Bremer bis zum Ende nicht ausgleichen konnten. Nun können sich die Leverkusener berechtigte Chancen auf einen Champions-League-Platz erhoffen, während Werder Bremen weiter um den Abstieg bangen muss.

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler sagte nach dem Spiel zum Sender Sky: "Es läuft, das muss man sagen. Wir hätten heute sicher auch das zweite oder dritte Tor hinterherlegen können, aber wir sind sehr stabil und haben das gut gemacht."

Hertha BSC – Hannover 96 3:1 (2:0)

Hertha BSC hat mit 3:1 (2:0) gegen Hannover 96 gewonnen. Im Dauerschneeregen sorgten Salomon Kalou (18./45. Minute) und Jordan Torunarigha (83.) nach zuletzt zwei Heimniederlagen für den 3:1-(2:0)-Erfolg der Berliner. Hannover kam nur zu einem Anschlusstreffer durch Ihlas Bebou (65.) und kassierte die vierte Auswärtsniederlage. Damit liegen die Niedersachsen nur noch einen Platz vor den Berlinern in der Tabelle. Hertha hingegen konnte den Abwärtstrend stoppen.

"Kämpferisch war es eine gute Leistung. Ich freue mich für Salomon", sagte Hertha-Trainer Pál Dárdai zur Leistung von Stürmer Kalou. 96-Manager Horst Heldt hingegen sagte: "Wir hatten eigentlich mindestens einen Punkt verdient, das 3:1 spiegelt unsere Leistung nicht wider."

1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart 1:0 (0:0)

In einem wenig glanzvollen Spiel hat sich 1899 Hoffenheim gegen den VfB Stuttgart durchgesetzt. Mark Uth erzielte in der 81. Minute den Siegestreffer. Damit halten die Kraichgauer den Anschluss zur Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga. Der VfB Stuttgart rutschte auf Platz 14 der Tabelle ab. Stuttgart dominierte die Anfangsphase der Partie, die Hoffenheimer fanden erst spät ins Spiel. Dennoch gab es lange Zeit kaum Torchancen.

VfB-Sportvorstand Michael Reschke sagte im Anschluss an die Partie: "Es hat in einigen Aktionen das Glück gefehlt. Dass wir am Ende wieder mit leeren Händen dastehen, ist extrem bitter. Es fehlt uns auswärts einfach manchmal das Quäntchen Glück." Reschke lobte aber den Entwicklungssprung der Mannschaft und sagte, dass man "auf einem vernünftigen Weg" sei.

Mainz 05 – Borussia Dortmund 0:2 (0:0)

Borussia Dortmund hat im ersten Spiel unter Peter Stöger gewinnen können. Nur zwei Tage nach der Vorstellung des neuen Trainers setzte sich der BVB mit 0:2 (0:0) gegen Mainz durch. Damit beendete der DFB-Pokalsieger die Negativserie von zweieinhalb Monaten ohne Sieg. Die Tore der Dortmunder erzielten Sokratis (55. Minute) und Shinji Kagawa (89.). 

"Wir können jetzt alle durchatmen, dass wir nach einer gefühlten Ewigkeit wieder mal drei Punkte geholt haben. Kompliment an die Mannschaft, daran müssen wir anknüpfen", sagte BVB-Kapitän Marcel Schmelzer bei Sky. Die Borussia steht nun zumindest für eine Nacht wieder auf dem vierten Tabellenplatz.

Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1:2 (1:2)

Der Hamburger SV hat auch im elften Spiel gegen Eintracht Frankfurt nicht gewinnen können. Die Hanseaten kamen vor heimischem Publikum nicht über ein 1:2 (1:2) hinaus. Kyriakos Papadopoulos brachte die Gastgeber zunächst in der neunten Minute per Kopfball in Führung, die Frankfurter konnten anschließend jedoch gravierende Fehler in der Hamburger Abwehr nutzen. Innerhalb von nur acht Minuten drehten Marius Wolf (16. Minute) und Mijat Gaćinović (24.) das Spiel.

"Wir haben in der ersten Halbzeit unheimlich gut gespielt. Aber wir hätten schon da alles zumachen müssen", sagte Frankfurts Manager Fredi Bobic. "In der zweiten Halbzeit waren die Hamburger dem Ausgleich nahe." Eintracht Frankfurt ist nun mit 18 Punkten das beste Auswärtsteam der Liga, Hamburg rutschte hingegen wieder auf den Relegationsplatz.

SC Freiburg – Borussia Mönchengladbach 1:0 (1:0)

Der SC Freiburg konnte nur 52 Stunden nach dem knappen Sieg in Köln auch gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen. Beim 1:0 (1:0) konnte das Team von Trainer Christian Streich die aktuelle Formstärke beibehalten. Nach einem Eingriff des Videoschiedsrichters verwandelte der Freiburger Nils Petersen in der 20. Minute einen Elfmeter nach einem Foul. Gladbach dagegen wurde den eigenen Ansprüchen nicht gerecht und verlor viele Bälle weit vor dem letzten Drittel.

"Es fühlt sich richtig, richtig gut an. Das ist ein brutal wichtiger Sieg für uns", sagte Freiburgs Sportdirektor Jochen Saier. Der SC steht nun zumindest bis Mittwoch auf Rang 13 der Tabelle, Borussia Mönchengladbach rutschte hingegen auf Rang sechs ab.

VfL Wolfsburg – RB Leipzig 1:1 (1:0)

RB Leipzig droht den Anschluss an den FC Bayern zu verlieren, denn der Tabellenzweite kam beim VfL Wolfsburg nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Bereits in der 15. Minute brachte der Wolfsburger Paul Verhaegh die Gastgeber per Foulelfmeter in Führung, nach der Pause schoss Marcel Halstenberg den Ausgleich für den Vizemeister aus Leipzig. Nachdem die Sachsen das Spiel weitgehend dominierten, ergaben sich in der Schlussphase noch einige gute Chancen für die Wolfsburger.

"Ich dachte, dass wir das Spiel noch drehen können", sagte Leipzigs Stefan Ilsanker bei Sky. "Hintenraus hatten wir aber Glück, dass wir den Punkt mitnehmen." Nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge könnte das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl am Mittwoch bis auf zehn Punkte hinter den Herbstmeister aus München zurückfallen.