FC Heidenheim – Eintracht Frankfurt 1:2 n. V. (0:0) (0:0)

Eintracht Frankfurt hat mit viel Mühe und erst in der Verlängerung das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Frankfurter gewannen mit 2:1 gegen den 1. FC Heidenheim und warfen damit den letzten Zweitligisten aus dem Wettbewerb. Mijat Gaćinović (95. Minute) und Sébastien Haller (109.) schossen die Tore für die Frankfurter. Heidenheim kam in der Verlängerung durch Kapitän Marc Schnatterer (96.) noch zum schnellen Ausgleich, der aber nur 13 Minuten anhielt.

FC Bayern München – Borussia Dortmund 2:1 (2:0)

Im Achtelfinale hat der FC Bayern den Pokal-Titelverteidiger Borussia Dortmund entthront. Die Tore für die Bayern schossen Jérôme Boateng (12. Minute) und Thomas Müller (40.). In der 77. Minute traf Andrij Jarmolenko dann für die Dortmunder und brachte sie damit in eigentlich schon klar verlorenes Spiel zurück, das am Ende doch knapper ausging als gedacht. Mit dem Sieg gegen Dortmund können die Bayern in dieser Saison wieder auf drei Titel hoffen. Zuletzt hatten sie das 2013 geschafft – auch damals trainierte Jupp Heynckes die Mannschaft.

Borussia Mönchengladbach – Bayer Leverkusen 0:1 (0:0)

Dank Leon Bailey hat Bayer Leverkusen seine Erfolgsserie auch im DFB-Pokal fortgesetzt. Der nun seit 14 Pflichtspielen unbesiegte Bundesligist setzte sich bei Borussia Mönchengladbach mit 1:0 (0:0) durch und steht damit nach zwei Jahren wieder im Pokal-Viertelfinale. Bailey erzielte in der 70. Minute den Siegtreffer für die Gäste. Die Gladbacher, die seit 2012 dreimal das Viertelfinale erreicht und es im vergangenen Jahr bis ins Pokalhalbfinale geschafft hatten, waren über weite Strecken das bessere Team, konnten ihre Chancen aber nicht verwerten.

SV Werder Bremen – SC Freiburg 3:2 (2:1)

Seit 29 Jahren hat der sechsmalige Cup-Gewinner Werder Bremen kein Pokal-Heimspiel mehr verloren. Diese Serie führten die Bremer nun im Achtelfinalspiel fort. Zwei Tage nach der Beförderung von Florian Kohfeldt zum Cheftrainer gewann Werder gegen den SC Freiburg mit 3:2 (2:1) und zog damit ins Viertelfinale ein. Ishak Belfodil (3.), Florian Kainz (20.) und Philipp Bargfrede (70.) schossen die Tore für die Gastgeber. Der ehemalige Bremer Nils Petersen (28./Foulelfmeter) und Yoric Ravet (87.) trafen für Freiburg.

1. FC Nürnberg – VfL Wolfsburg 0:2 (0:0)

Mit 0:2 (0:0) hat der VfL Wolfsburg in der Verlängerung gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen und zieht damit ins Viertelfinale ein. Über einen langen Zeitraum hatte sich die Defensive der Nürnberger gut gehalten und Wolfsburg kaum Torchancen gegeben. In der Verlängerung sorgte dann Felix Uduokhai in der 96. Minute für den ersten Treffer der Wolfsburger. Josuha Guilavogui traf in der Nachspielzeit dann für das 2:0.

"Wir haben einen richtig guten Fight geliefert über die 120 Minuten. Wir haben uns nicht versteckt", sagte Nürnbergs Trainer Georg Margreitter zur Leistung seines Teams. Wolfsburgs Sportchef Olaf Rebbe hingegen sagte, dass man das Tor etwas früher hätte machen können. "Das wäre für die Nerven gut gewesen."

FC Schalke 04 – 1. FC Köln 1:0 (0:0)

Der FC Schalke 04 hat 1:0 gegen den 1. FC Köln gewonnen und zieht damit ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Max Meyer erzielte per Kopf in der 63. Minute den Siegestreffer für die Schalker. Insgesamt war das Spiel recht unansehnlich: Die Schalker hatten hohe Ballbesitzanteile, fanden aber kaum Lücken in der Kölner Defensive. Mit dem Sieg gegen Köln blieben die in der Bundesliga auf Platz zwei stehenden Königsblauen auch im 13. Pflichtspiel in Serie ungeschlagen.

Torschütze Meyer sprach von einem "verdienten Sieg" und sagte: "Es läuft sehr, sehr gut. Man darf nicht vergessen, wo wir herkommen. Wir sind ein großartiges Team."

Für Kölns Interimscoach Stefan Ruthenbeck wird es jedoch zunehmend eng. "Zum Schluss haben ein paar Körner gefehlt. Es gab die eine oder andere Möglichkeit, aber wir haben es nicht gut ausgespielt. Es fehlte ein bisschen was. Eine Scheißniederlage, und wieder unnötig", sagte er.

SC Paderborn 07 – FC Ingolstadt 04 1:0 (0:0)

Zum ersten Mal steht der Drittligist SC Paderborn im Viertelfinale des DFB-Pokals. Mit 1:0 setzte er sich gegen den Zweitligisten FC Ingolstadt 04 durch. Den Siegtreffer erzielte Ben Zolinski erzielte in der 56. Minute. Für die unterlegenen Ingolstädter wäre der Viertelfinaleinzug ebenfalls eine Premiere gewesen.

In der ersten Halbzeit war es über weite Strecken eine ausgeglichene Partie. Die Ingolstädter versuchten, trotz des aufgeweichten und rutschigen Rasens, ein schnelles Kombinationsspiel aufzuziehen, Paderborn kämpfte um jeden Ball und agierte in der Offensive oft über die Flügel. Doch Torchancen waren auf beiden Seiten zunächst rar. Erst nach der Pause wurde es rasanter: Hauke Wahl (48.) vergab per Kopfball die Führung für Ingolstadt. Nach Zuspiel von Dennis Srbeny schoss Zolinski acht Minuten später den Ball aus rund elf Metern ins Tor.

1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart 3:1 (0:1)

Mit einem 3:1-Sieg steht der 1. FSV Mainz 05 das erste Mal seit fünf Jahren im Viertelfinale des DFB-Pokals. Nachdem in der ersten Hälfte die Stuttgarter durch ein Tor von Kapitän Christian Gentner (41.) in Führung waren, konnten die Mainzer durch Tore von Emil Berggreen (62. Minute), Abdou Diallo (71.) und Suat Serdar (90. +3) das Spiel für sich entscheiden.

"Wir sind total happy. Viertelfinale? Was ist das denn!", sagte der Mainzer Sportdirektor Rouven Schröder und ergänzte: "Wir waren die bessere Mannschaft und haben eine klasse Mentalität gezeigt."