Wer spielt wann gegen wen?

Herzchen können Sie zunächst wieder nur in der Bundesliga geben. Weil sie da aber so fleißig waren, liebe User, werden wir ein ähnliches Spielchen auch bei den Olympischen Spielen haben. Das haben Sie nun davon.

Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Bayern gegen Schalke. Am Dienstag gewann der FC Bayern gegen eine Mannschaft, die Fußball spielt und angreift, 6:0. Was macht er dann erst mit Schalke 04? Aber Vorsicht, die Königsblauen haben Guido Burgstaller, einen langbeinigen Österreicher. Beim Pokalsieg gegen Wolfsburg zeigte er einen fiesen Trick. Als er mit dem Ball in den Strafraum vorstieß, gelang ihm eine Finte. Mit einem Kinderspiel. Früher hieß das in Deutschland Hänsel und Gretel, heute kennt man es unter Move and Freeze. Das geht so: Alle bewegen sich, bis einer "Freeze" ruft. Dann müssen alle in ihrer augenblicklichen Position verharren, bis einer "Move" ruft. Alle in den Strafraum rein – "Freeze" – alles steht. Bloß, dass Burgstaller nicht auf das "Move" wartete. Und so gewann Schalke 1:0.

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Hoffenheim gegen Mainz. Die Mainzer stellen sich zurzeit närrisch an. Beim Pokalspiel in Frankfurt (0:3) daddelten sie sich den Ball dreimal quasi selbst rein. Und Hoffenheim tändelt im Mittelfeld der Bundesliga rum, außerdem findet dort ein Machtkampf statt. Hansi Flick ist erst seit dem Sommer Geschäftsführer Sport, aber vermutlich ist er es die längste Zeit gewesen. Angeblich hat er kein genaues Jobprofil, weiß nicht, was er tun soll. Auch hat sich der Weltmeister-Co-Trainer des DFB keinen Status im Verein erarbeitet. Nicht als Erster macht er wohl gerade die Erfahrung: Verband und Verein sind zwei verschiedene Arbeitsplätze.

Wer steht im Blickpunkt?

Daniel Baier, der spielt in Leipzig. Im Hinspiel hatte der Augsburger beim 1:0-Sieg gegen RB vor Freude den Gegnern händisch eine Geste gezeigt, die eine autoerotische Aktivität andeutete. Der Trainer Ralph Hasenhüttl war damals sehr entrüstet. Nach dem Abpfiff standen die beiden sich auf dem Platz gegenüber, mussten auseinander gehalten werden. Längst haben sich die Gemüter beruhigt. Hasenhüttl sagte: "Im Nachhinein würde ich nicht mehr so explosiv reagieren, wie ich es damals getan habe. Das war nicht richtig." Und Baier hat sich entschuldigt, ihm tut die Sache sehr Leid. Am Freitagabend wird er Hasenhüttl sicher die Hand reichen.