Wo gibt es Medaillen zu gewinnen?

Der olympische Mittagstisch am Dienstag besteht aus einem Drei-Gänge-Menü. Als Vorspeise gibt es um 11 Uhr das Springen der nordischen Kombinierer von der Großschanze. Ab 12.15 Uhr können Sie dann zwischen den Hauptgängen der Mixed-Staffel im Biathlon oder dem Shorttrack der Frauen in der 3.000-Meter-Staffel wählen. Als Dessert beginnt dann ab 13.45 Uhr die Entscheidung der Kombinierer im abschließenden Skilanglauf.

Was machen die Deutschen?

Zur abendlichen Gaudi in der deutschen Hütte könnte viel Edelmetall mitgebracht werden. Olympiasieger Eric Frenzel sowie Vinzenz Geiger, Johannes Rydzek und Fabian Rießle starten beim zweiten Einzelrennen der nordischen Kombinierer in Pyeongchang. Heiß auf Gold sind auch die Biathleten. In der Mixed-Staffel laufen Laura Dahlmeier, Vanessa Hinz, Erik Lesser und Arnd Peiffer, der für den erkrankten Simon Schempp einspringt, mit. Zudem finden die Vorläufe der Frauen über 1.000 Meter beim Shorttrack statt. Mit dabei sind die beiden Dresdnerinnen Anna Seidel und Bianca Walter. Auch auf Eis und Kufen, allerdings im Zweierbob, stehen ab 12.50 Uhr und 14 Uhr die ersten beiden Läufe für die Bobfahrerinnen an. Deutsche Teams: Mariama Jamanka und Lisa-Marie Buckwitz, Stephanie Schneider und Annika Drazek sowie Anna Köhler und Erline Nolte. Zudem treffen die deutschen Eishockeyherren um 13.10 Uhr auf die Schweiz, nachdem sie gegen Norwegen ihren ersten Sieg bei Olympia seit 16 Jahren erzielen konnten. 

Wie sieht der Medaillenspiegel aus?

Anders als in der Bundesliga wird die olympische Tabelle vom Norden angeführt:

Und sonst so?

Eine außergewöhnliche Taktik offenbarte Skirennläuferin Lindsey Vonn. Beim zweiten Abfahrtstraining der Damen fuhr sie mit durchgestreckten Beinen und ausgestreckten Armen ins Ziel und wurde Dritte. Warum? "Ich wollte langsamer ins Ziel fahren, damit die anderen denken, sie wären schneller als ich", so die die US-Amerikanerin. Ob diese Psychospielchen der ambitionierten 33-Jährigen wirklich zu einer olympischen Medaille verhelfen, ist fraglich.

Weniger taktvoll war hingegen der kritische Dopingvorfall des Russen Alexander Kruschelnizki, der inzwischen wieder in seine Heimat zurückgereist ist. Zusammen mit seiner Ehefrau Anastassija Brysgalowa gewann er Bronze im Mixed-Curling, allerdings wurde die A-Probe des 25-Jährigen positiv auf das Herzmittel Meldonium getestet. Nun entscheidet die B-Probe darüber, ob er und seine Frau die Medaille behalten dürfen. Von dieser hängt nun alles ab, wahrscheinlich beeinträchtigt sie auch die Stimmung im Hause Kruschelnizki-Brysgalowa.