Der Biathlet Benedikt Doll hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Bronze im Verfolgungsrennen gewonnen. Der Sprint-Weltmeister wurde Dritter hinter dem Franzosen Martin Fourcade und dem Schweden Sebastian Samuelsson, der den deutschen Biathleten mit einem starken Aufholmanöver auf den letzten Metern vom zweiten Platz verdrängte. Der 27-Jährige bekam die Bronzemedaille mit nur einem Schießfehler.

Der sechsmalige Gesamtweltcupsieger Fourcade, der nur Achter im Sprint geworden war, übernahm nach dem dritten Schießen erstmals die Führung. Vor den Olympischen Spielen hatte der 29-Jährige in allen Saisonrennen auf dem Podest gestanden – ausgerechnet im Sprint von Pyeongchang riss die beeindruckende Serie. Nach einem perfekten Abschlussschießen in der Verfolgung feierte Fourcade nun jedoch den dritten Olympiasieg seiner Karriere.

Doll hatte im vergangenen Jahr sensationell den WM-Titel im Sprint von Hochfilzen gewonnen und in Österreich den bis dahin größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Es war der bisher einzige Sieg bei einem Großereignis. Für die deutschen Skijäger war es bereits die vierte Medaille im vierten Rennen, nachdem Laura Dahlmeier kurz zuvor in der Verfolgung überlegen ihr zweites Gold geholt hatte.