1. FSV Mainz 05 – Borussia Mönchengladbach 0:0 (0:0)

Der FSV Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach haben sich unentschieden getrennt. Somit bleibt Mainz weiter auf dem Relegationsrang punktgleich mit dem VfL Wolfsburg, der auf Tabellenplatz 15 steht. Für die Mainzer war es bereits das fünfte Spiel in Serie ohne Sieg. Auch für Mönchengladbach bedeutete das Remis ein Rückschlag: Der Verein schaffte es so nicht, näher an die Europa-League-Plätze heranzurücken und steht weiterhin auf Platz neun der Tabelle.

Werder Bremen – Eintracht Frankfurt 2:1 (1:0)

Werder Bremen hat mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt einen wichtigen Erfolg im Bundesliga-Abstiegskampf erzielt. Mit 2:1 (1:0) setzten sich die Bremer gegen den Champions-League-Anwärter aus Frankfurt durch und stehen jetzt auf Platz elf der Tabelle. In der 28. Minute traf Zlatko Junuzović für Werder Bremen. Frankfurt gelang in der 53. Minute durch ein Tor von Luka Jović der zwischenzeitliche Ausgleich. Allerdings schoss Frankfurts David Abraham in der 79. Minute ein Eigentor für Bremen.

Die Bremer blieben damit auch im neunten Heimspiel unter Kohfeldt ungeschlagen. Frankfurt rutschte am 28. Spieltag auf den sechsten Platz ab. Mit einem Sieg hätte der Verein gleich viele Punkte wie Borussia Dortmund auf dem dritten Platz gehabt.

Hertha BSC – VfL Wolfsburg 0:0 (0:0)

Der VfL Wolfsburg hat auch im fünften Spiel unter Trainer Bruno Labbadia keinen Sieg einholen können und trennte sich nach 94 Minuten mit einem 0:0 von Hertha BSC. Damit liegen die Niedersachsen nur einen Punkt vor dem FSV Mainz 05 auf dem Relegationsrang in der Fußball-Bundesliga. Durch einen Sieg der Mainzer gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag würden die Wolfsburger auf Rang 16  absinken. Hertha bleibt nach dem vierten torlosen Unentschieden der Rückrunde mit deutlichem Abstand auf die Europapokalplätze im Mittelfeld der Tabelle. 

FC Bayern München – Borussia Dortmund 6:0 (5:0)

Meister sind sie zwar noch nicht, trotzdem konnte der FC Bayern heute feiern: Die Münchener haben sich mit einem 6:0 (5:0) gegen Borussia Dortmund durchgesetzt, die vor allem in der ersten Hälfte eine schwache Leistung zeigten. Die Tore schossen Robert Lewandowski (5./44./87.) Minute), James Rodríguez (14.), Thomas Müller (23.) und Franck Ribéry (45.+1). Am kommenden Dienstag muss Bayern dann in der Champions League gegen den FC Sevilla antreten. Dort dürfte die Mannschaft mehr Gegenwehr erwarten. Wegen des 2:0-Erfolgs des FC Schalke gegen den SC Freiburg reichte der Sieg von Bayern München nicht aus, um direkt die 28. Meisterschaft zu gewinnen.

FC Schalke 04 – SC Freiburg 2:0 (0:0)

Der FC Schalke 04 hat trotz mäßiger Leistung 2:0 (0:0) gegen den SC Freiburg gewonnen. Damit steigen die Chancen, dass Schalke nach vier Jahren erneut an der Champions League teilnehmen kann. Durch den sechsten Sieg in Folge bleiben die Königsblauen weiter auf Platz zwei. Zudem können die Bayern auch mit einem Sieg gegen Dortmund am Samstagabend nicht direkt deutscher Fußballmeister werden. Die Tore für die Gelsenkirchener erzielten der Ex-Freiburger Daniel Caligiuri (63., Foulelfmeter), der schon beim 1:0 im Hinspiel den Siegtreffer erzielt hatte, und Guido Burgstaller (71.). 

1899 Hoffenheim – 1. FC Köln 6:0 (1:0)

1899 Hoffenheim hat die Hoffnungen des 1. FC Köln auf den Klassenverbleib geschmälert. Die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck unterlag mit 0:6 (0:1) bei den Kraichgauern. Bayern-Leihgabe Serge Gnabry erzielte vor 30.150 Zuschauern ebenso zwei Tore (23. und 47. Minute) wie der gebürtige Kölner Mark Uth (56./65.). Es war der höchste Sieg für die TSG in ihrer zehnjährigen Geschichte in der ersten Bundesliga.

Außerdem trafen Lukas Rupp (61.) und Steven Zuber (72.) gegen den Abstiegskandidaten. Dabei waren die Gäste erstmals seit dem zweiten Spieltag nicht als Tabellenletzter angereist, haben aber immer noch fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz mit dem FSV Mainz 05, der am Sonntag gegen Mönchengladbach seinen Vorsprung ausbauen kann. Die angriffsfreudigen Hoffenheimer können weiter auf ihre zweite Europa-League-Teilnahme hoffen.

VfB Stuttgart – Hamburger SV 1:1 (1:1)

Der Hamburger SV hat trotz einer engagierten Leistung gegen den VfB Stuttgart einen weiteren Negativrekord aufgestellt und immer weniger Hoffnung im Abstiegskampf. Das 1:1 (1:1) beim Aufsteiger war das 15. Bundesligaspiel nacheinander ohne Erfolg. Eine so lange Serie gab es noch nie in der Vereinsgeschichte der Norddeutschen, die weiterhin Tabellenletzter in der Liga bleiben. Vor 58.826 Zuschauerinnen und Zuschauern erzielte der Hamburger Lewis Holtby (18. Minute) zunächst die Führung, doch noch vor der Pause glich Daniel Ginczek (44.) für die Stuttgarter aus. Der VfB blieb damit im achten Spiel unter Trainer Tayfun Korkut unbesiegt.

Hannover 96 – RB Leipzig 2:3 (0:1)

RB Leipzig hat durch einen am Ende glücklichen Sieg gegen Hannover 96 gute Chancen auf die erneute Champions-League-Qualifikation. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl gewann auswärts mit 3:2 (1:0) und blieb damit im sechsten Spiel in Folge unbesiegt. Emil Forsberg (16. Minute), Willi Orban (54.) und Yussuf Poulsen (76.) schossen die lange deutlich überlegenen Gäste verdient zum Sieg. Kopfballtore von Salif Sané (71.) und Niclas Füllkrug (78.) waren zu wenig für die erst am Ende offensiv gefährlichen Gastgeber. In der 81. Minute traf Füllkrug erneut das Tor, doch Schiedsrichter Guido Winkmann entschied nach Videobeweis auf Abseits.

Mit nun 46 Punkten steht Leipzig zumindest vorübergehend auf Tabellenplatz vier. Aufsteiger Hannover mit Trainer André Breitenreiter verlor hingegen zum fünften Mal in Serie und ist mit 32 Zählern auf Rang 13. Der Vorsprung auf den Relegationsrang könnte sich am Ostersonntag weiter verringern. Zudem verletzte sich Waldemar Anton beim ersten Gegentor.

Bayer 04 Leverkusen – FC Augsburg 0:0 (0:0)

Bayer Leverkusen hat im Kampf um einen Champions-League-Platz wichtige Punkte liegen gelassen. Die Mannschaft kam gegen den FC Augsburg nicht über ein 0:0 hinaus. Einem vermeintlichen Tor von Bayer-Stürmer Julian Brandt in der 64. Minute wurde nach Videobeweis die Anerkennung verwehrt. Vor 25.831 Zuschauern waren Bayers Spieler zwar oft schneller als ihre Augsburger Gegenspieler, in der Offensive mangelte es jedoch an Präzision. Das lag auch an der gut stehenden Defensive des FC.