Wer spielt wann gegen wen?

Für die Clubs geht es nicht nur punktemäßig in die heiße Phase der Saison, auch der Kampf um unsere Herzchen verschärft sich immer mehr. Die Herzchenmeisterschaft entscheidet sich wohl zwischen Freiburg und Dortmund. Und das Beste: Sie haben es in der Hand.

Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Köln gegen Leverkusen. Die wieder einmal letzte Chance für den FC. Das rheinische Derby könnte aber auch für den so oft vermissten Offensivfußball in der Bundesliga sorgen. Köln braucht Tore und Punkte im Abstiegskampf, Leverkusen für die Quali zur Champions League. Auch die Statistik spricht für ein torreiches Spiel. In den vergangenen zehn Begegnungen zwischen Köln und Leverkusen fielen in jeder Partie immer mindestens zwei Treffer, eher sogar noch mehr. Zur Einstimmung auf das Derby überlegte sich Stefan Ruthenbeck für seine Mannschaft einen besonderen TV-Abend. Er zeigte seinen Spielern noch einmal die 90 Minuten vom Kölner 2:1-Sieg gegen Gladbach am Anfang der Saison. So sahen es die Kölner:

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Freiburg gegen Stuttgart. Wie viel Bock beide Mannschaften am vergangenen Spieltag auf Toreschießen hatten? Null. Genau wie ihre Gegner, Hertha und Leipzig. Beide Partien endeten nämlich jeweils torlos. Tolle Aussichten für den Freitagabend.

Wer steht im Blickpunkt?

Christian Titz. Der neue HSV-Trainer soll den Glauben an den Klassenerhalt wahren, der einem Wunder gleichkäme. Christus Titz also. Dagegen ist übers Wasser zu laufen pillepalle. Ob die Predigten des Fußballlehrers auch bei seinen Spielern ankommen, zeigt sich beim Spiel gegen Hertha BSC. Der ehemalige U21-Coach hat zwar noch keinerlei Erfahrungen im Profibereich, führte die zweite Mannschaft des HSV aber an die Tabellenspitze der Regionalliga Nord. Ein radikaler Perspektivenwechsel für den 46-Jährigen. In die HSV-Geschichtsbücher eingehen wird Christian Titz entweder als erster Trainer, mit dem der HSV je abgestiegen ist, oder als Retter in letzter Sekunde. Die Geschichte kann er dann übrigens auch gleich selber aufschreiben. Titz hat bereits einige Bücher verfasst. Unvergessen sein Hauptwerk: Fußball – Dribbeln und Finten, Meyer & Meyer Verlag, Aachen, 2010.