Der Schweizer Lucien Favre tritt in Dortmund die Nachfolge von Peter Stöger an. Wie Borussia Dortmund bekanntgab, einigten sich beide Seiten auf eine Zusammenarbeit bis zum 30. Juni 2020. "Die Verpflichtung von Lucien Favre als Trainer ist ein wichtiger Teil unseres sportlichen Neustarts in diesem Sommer. Er genießt bei uns hohe Wertschätzung für seine fachlichen Qualitäten", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Zuvor hatte Favre nach dem letzten Spieltag in der französischen Liga erklärt, seinen Club OGC Nizza zu verlassen. Dort hatte der 60-Jährige noch einen Vertrag bis 2019. Mit Nizza verpasste der Coach am Wochenende bei der 2:3-Niederlage in Lyon die Teilnahme am internationalen Geschäft. 

Der BVB ist die dritte Bundesliga-Station für Favre. Zuvor hatte er sowohl Hertha BSC (2007 bis 2009) als auch Borussia Mönchengladbach (2011 bis 2015) aus schwieriger Ausgangslage in den Europapokal verholfen. Mit den Gladbachern sicherte er 2011 in der Relegation den Klassenverbleib und führte das Team danach in die Playoffs zur Champions League. Im September 2015 beendete der Coach sein Engagement am Niederrhein nach fünf Niederlagen in den ersten fünf Saisonspielen.

In Dortmund trifft Favre auf seine ehemaligen Gladbacher Profis Marco Reus und Mo Dahoud. Reus wurde unter dem Schweizer Trainer Nationalspieler, Dahoud feierte unter ihm sein Bundesliga-Debüt.