Die Golden State Warriors haben erneut den Titel in der nordamerikanischen Basketballliga NBA geholt. Mit einem 108:85 (61:52) im vierten Finalspiel bei den Cleveland Cavaliers gewann das Team um die gefeierten Spieler Stephen Curry und Kevin Durant die Best-of-Seven-Serie mit 4:0. 

Für die Golden State Warriors ist es die dritte Meisterschaft in den vergangenen vier Jahren. In diesen Jahren spielte das Team immer gegen die Cleveland Cavaliers, die nur 2016 triumphieren konnten.

Wie schon 2017 wurde Durant als wertvollster Spieler (Most Valuable Player) der Finalserie ausgezeichnet. Er war für 43 Punkte im dritten Spiel verantwortlich. In der vierten Finalrunde war Curry der beste Schütze mit 37 Punkten. "Ich bin stolz darauf, ein Teil dieses Teams zu sein", sagte Curry nach dem Sieg. 

Die Golden State Warriors dominieren die NBA derzeit. Ein Ende ist nicht in Sicht: Wichtige Spieler wie Durant, Curry oder Draymond Green stehen weiterhin unter Vertrag. Durant bestätigte, in Kürze einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Die Spieler seien unglaublich talentiert, sagte Trainer Steve Kerr. "Sie kämpfen und laufen füreinander. Der dritte Titel ist das Resultat davon."

Als bester Spieler der Cleveland Cavaliers gilt LeBron James. Dieser sagte nach der Finalserie allerdings, die vergangenen drei Spiele mit einer gebrochenen Hand gespielt zu haben. Die Verletzung hatte er sich nach der unglücklichen Niederlage im ersten Finalspiel in Oakland zugezogen, als er aus Frust gegen eine Tafel geschlagen hatte. Dennoch kam er im Schnitt auf 34 Punkte pro Spiel in der Serie. Sein Trainer Tyronn Lue sagte, er habe eine der besten Play-off-Serien aller Zeiten gespielt. "Ich hoffe, dass er bleibt." Noch ist unklar, ob James ein weiteres Jahr für Cleveland spielen wird.