• Frankreich gegen Belgien, 1:0
  • Ein Kopfball von Umtiti entschied das Spiel.
  • Sie finden spannend, was wir machen? Hier ist unsere gesamte WM-Berichterstattung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Das Wichtigste
Neuen Beitrag anzeigen
Neue Beiträge anzeigen
Kein Beitrag vorhanden
Lukas Brems
Hm, naja, also wir hatten uns das irgendwie anders vorgestellt. Frankreich gewinnt mit 1:0, wenig spektakulär, dafür extrem diszipliniert und defensiv fehlerfrei. Zum dritten Mal zieht Frankreich damit in ein WM-Finale ein, der Gegner wird am Mittwoch zwischen England und Kroatien ermittelt. Frankreich ist gewarnt, schon vor zwei Jahren gewannen sie bei der EM das vorgezogene Finale gegen Deutschland, nur um dann im Endspiel an Portugal zu scheitern.

Das Spiel glich zeitweise einer Lightversion des Achtelfinals Russland gegen Spanien. Belgien passte sich den Ball lässig hin und her, während Frankreich tief in der eigenen Hälfte verharrte und auf Konter setzte. Kylian Mbappé zeigte einmal mehr, dass er auch als 100-Meter-Sprinter konkurrenzfähig wäre und sorgte für gelegentliche Entlastung. Benjamin Pavard hatte hinter Mbappé seine liebe Mühe, gegen Eden Hazard und Kevin De Bruyne nicht das Gleichgewicht zu verlieren.

Auch im zweiten Durchgang war Belgien die spielbestimmende Mannschaft. Doch ein Tor, wie es symbolischer für diese WM nicht hätte sein können, brachte Frankreich in Führung. Samuel Umtiti schob sich in der 51. Minute vor die Frisur von Marouane Fellaini und köpfte einen Eckball an Hugo Lloris vorbei in die Mitte. Wieder ein Tor nach einem Standard, wieder ein Tor für die Mannschaft mit weniger Ballbesitz. Die WM bleibt gnadenlos. Die Belgier flankten unermüdlich in den gegnerischen Strafraum, doch Romelu Lukaku verschwand zwischen den französischen Innenverteidigern.

Auf ZEIT ONLINE lesen Sie gleich noch eine Kurzanalyse des Spiels. Den Liveblog schließen wir hiermit ab, öffnen ihn aber wieder morgen ab 19 Uhr zum zweiten Halbfinale.
Lukas Brems
Abpfiff: Frankreich steht im Finale! Eine Standardsituation und ein Innenverteidiger entscheiden das Duell der zwei besten Offensivreihen dieses Turniers. Sind wir ehrlich: Etwas anderes hätte uns bei dieser WM auch überrascht.
Sebastian Stier
95. Minute: Frankreich, die große Rugby-Nation, hält den Ball in den eigenen Reihen. Belgien kommt nicht dazu, noch einen Versuch zu legen.
Lukas Brems
94. Minute: Frankreich kontert mit Mbappé, der aber das Tempo rausnimmt und den Angriff verschleppt. Jetzt haben wir wirklich alles gesehen.
Sebastian Stier
93. Minute: Griezmann könnte schießen, Griezmann schießt, Courtois hält problemlos.
Lukas Brems
92. Minute: Noch vier Minuten, Belgien muss schnell etwas einfallen. Wann wechselt sich Thierry Henry selbst ein? Und für welche Mannschaft?
Lukas Brems
89. Minute: Die Belgier probieren es mit allen Mitteln, doch die Flanken werden entweder geblockt oder Lukaku springt unter ihnen hindurch. Das belgische Angriffsspiel gleicht einem Crossover-Comic aus Lucky Luke und Asterix und Obelix. So richtig passt da nichts zusammen.
Fabian Scheler
87. Minute: Wo ich jetzt gerne stehen würde: Auf so einer kleinen Sondertribüne etwas unterhalb von mir, auf der Mexikaner und Brasilianer eine eigene Party gestartet haben. 
Sebastian Stier
84.Minute: Giroud verlässt das Spielfeld. Sein einziger Treffer heute ist die Hand von Trainer Deschamps beim Abklatschen nach der Auswechslung.
Fabian Scheler
82. Minute: Das sah nach schlechten Nachrichten für die Rippen von Blaise Matuidi aus.