Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy wechselt nach nur einem Jahr beim FC Bayern München zum FC Schalke 04. Der Verein aus Gelsenkirchen bestätigte den Transfer, demnach erhält der 28-Jährige einen Vierjahresvertrag. Die Ablösesumme soll einen Sockelbetrag von 16 Millionen Euro umfassen.

Ruby sieht für sich auf Schalke mehr Perspektiven, regelmäßig zu spielen und so auch seine Position in der deutschen Nationalmannschaft zu verbessern. Im Münchner Mittelfeld gab es für ihn zu viel namhafte Konkurrenz. Rudy zählte zum Saisonstart gegen 1899 Hoffenheim nicht zum Bayern-Kader. "Ich wünsche Sebastian Rudy alles Gute", sagte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei einem Termin in der Münchner Allianz Arena. Der Wechsel sei ein logischer Schritt von ihm, dem Bayern zugestimmt habe. "Wir wünschen ihm viel Glück."

Sein neuer Trainer Domenico Tedesco freute sich über die Verstärkung im Mittelfeld: "Wir bekommen einen sehr spielintelligenten und technisch versierten Spieler in den Kader, der sein Können bereits international unter Beweis stellen konnte." Der Verein sei sich sicher, dass Rudy mit seinen Qualitäten und Erfahrungen den Teil sehr jungen Kader bereichern und direkt weiterhelfen könne.

Der WM-Teilnehmer war vor einem Jahr ablösefrei aus Hoffenheim nach München gewechselt. Auch RB Leipzig war zeitweise an einer Verpflichtung des defensiven Mittelfeldspielers interessiert. Vor Rudy hatten die Bayern bereits den Chilenen Arturo Vidal zum FC Barcelona wechseln lassen, um ihr Überangebot an Profis auf den Mittelfeldpositionen zu reduzieren.

Dass sich bis zum Transferschluss am Monatsende personell noch Weiteres beim deutschen Meister tun könnte, schloss Rummenigge nicht aus. "Wir haben noch vier Tage Transferzeit. Ich schließe weder das eine noch das andere aus", sagte er in Bezug auf weitere Zu- oder Abgänge.