1. FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg (0:0)

Die Unentschiedenserie zwischen dem FSV Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg hat sich in der neuen Saison fortgesetzt. Beide Mannschaften trennten sich 0:0. Damit endete das sechste direkte Duell nacheinander Remis. Obwohl Mainz und Wolfsburg Tempo, Spielwitz und Aggressivität vermissen ließen, liegen die Clubs mit je acht Punkten im oberen Tabellendrittel der Fußball-Bundesliga. Die besten Chancen hatten die Wolfsburger, bei denen Josip Brekalo (23.) und Daniel Ginczek (78.) nur den Pfosten trafen.

Borussia Dortmund – 1. FC Nürnberg 7:0 (2:0)

Borussia Dortmund ist nach zuletzt schwachen Vorstellungen zurück auf Kurs und zum ersten Verfolger von Spitzenreiter FC Bayern aufgestiegen. Mit dem 7:0-Sieg über den 1. FC Nürnberg verkürzte die Borussia den Abstand zum Serienmeister auf zwei Zähler und rangiert punktgleich mit Werder Bremen auf Platz zwei. Jacob Bruun Larsen (9. Minute), Marco Reus (32./58.), Debütant Achraf Hakimi (49.), Manuel Akanji (74.), Jadon Sancho (85.) und Julian Weigl (88.) sorgten für den Sieg des Revierclubs, der damit auch im siebten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Lucien Favre ohne Niederlage blieb.

Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt 3:1 (0:0)

Der Millioneneinkauf Alassane Pléa hat Borussia Mönchengladbach den Weg zum Sieg über Angstgegner Eintracht Frankfurt geebnet. Mit seinem sehenswerten Tor zum 1:0 in der 58. Minute sorgte der Franzose für Erleichterung bei der Elf vom Niederrhein, die nach dem 3:1 (0:0) gegen den Pokalsieger Frankfurt mit zehn Punkten in der Bundesligatabelle auf Rang fünf rückt. Thorgan Hazard (65.) und Nico Elvedi (85.) machten den ersten Gladbacher Erfolg gegen die Hessen seit zwei Jahren perfekt. Die offensiv enttäuschenden Frankfurter, für die Ante Rebić (74.) verkürzte, müssen sich mit nur vier Zählern nach unten orientieren.

RB Leipzig – VfB Stuttgart 2:0 (1:0)

Mit einem Jokertor hat der zuletzt suspendierte Jean-Kévin Augutin den zweiten Saisonsieg von RB Leipzig in der Fußballbundesliga besiegelt. Augutin traf sechs Minuten, nachdem er für den glücklosen deutschen Nationalstürmer Timo Werner aufs Feld gekommen war, zum 2:0-Endstand gegen den VfB Stuttgart. Den ersten Treffer hatte Abwehrchef Willi Orban in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+1) erzielt. Mit acht Punkten klettert Leipzig vor dem Duell bei 1899 Hoffenheim mit dem designierten RB-Trainer Julian Nagelsmann am kommenden Samstag auf Platz acht der Liga. Der sieglose VfB bleibt unter Trainer Tayfun Korkut mit zwei Punkten Tabellenvorletzter.

Fortuna Düsseldorf – Bayer 04 Leverkusen 1:2 (0:0)

Mit etwas Glück hat Bayer Leverkusen gegen Fortuna Düsseldorf den dritten Pflichtspielsieg in Folge geholt. Trotz einer über weite Strecken enttäuschenden Vorstellung gewann Leverkusen das rheinische Duell beim erneut starken Aufsteiger mit 2:1 (0:0). Düsseldorf kontrollierte in der ersten Hälfte das Spiel, doch im Abschluss fehlte der Fortuna die Effizienz. Nach der Pause zeigten sich die Leverkusener deutlich verbessert und gewannen dank eines Doppelschlags von Kevin Volland (50./60.). Die Düsseldorfer, für die Rouwen Hennings per Foulelfmeter traf (90.+4), kassierten die erste Niederlage seit dem 1. Spieltag und rutschten mit fünf Punkten in der Tabelle hinter Bayer ab.

FC Bayern München – FC Augsburg 1:1 (0:0)

Selbst dahoam in München ist es dem FC Bayern nicht gelungen, die Augsburger zu besiegen. Im Bayern-Derby trennten sich die Clubs mit einem 1:1. In der ersten Halbzeit ließen die Münchner Rekordmeister mehrere Torchancen ungenutzt. Erst in der 48. Minute konnte Arjen Robben die Bayern in Führung bringen. Doch kurz vor Schluss zogen die Gäste nach: Felix Götze glich aus zum 1:1 (87. Minute). Mit diesem Endergebnis ist die Siegesserie der Bayern vor 75.000 Zuschauern in der Allianz-Arena überraschend zu Ende gegangen. Der FC Bayern führt die Tabelle nun mit 13 Punkten vor Werder Bremen und Hertha BSC an.

Hannover 96 – 1899 Hoffenheim 1:3 (0:1)

Hoffenheim hat in Hannover mit 3:1 gewonnen. Damit warten die Gastgeber weiter auf ihren ersten Saisonsieg. Vor 33.500 Zuschauern erzielte Hoffenheims Abwehrspieler Joshua Brenet nach 20 Minuten die Führung für die Gäste. Pavel Kadeřábek erhöhte nach dem Seitenwechsel zum 2:0 (49 Minute). Kurz schien es, als könnte Hannover 96 nach einem Elfmeter von Niclas Füllkrug (55.) vielleicht noch aufholen, doch in der Nachspielzeit zementierte Ishak Belfodil den Sieg für den Fünftplatzierten Hoffenheim (90.+3). Von "Biss und Siegeswillen", die Hannovers Trainer André Breitenreiter vor dem Spiel gefordert hatte, war in Niedersachsen nicht allzu viel zu sehen. Hannover 96 ist damit auf Platz 16 der Tabelle.

SC Freiburg – FC Schalke 04 1:0 (0:0)

Einen überraschenden Sieg feierte der SC Freiburg: Die Gelsenkirchener konnten zu Gast im Breisgau keinen Treffer landen. Nach torlosen 45 Minuten traf der Freiburger Stürmer Florian Niederlechner (52. Minute) vor 24.000 Zuschauern im Schwarzwald-Stadion zum 1:0 – und zum Sieg für die Badener. Für den SC Freiburg ist dieses Ergebnis drei Tage nach dem 3:1 in Wolfsburg der zweite unerwartete Erfolg. Die Schalker müssten weiter punkt- und torlos mit dem letzten Tabellenplatz vorliebnehmen.

Werder Bremen – Hertha BSC 3:1 (2:0)

Im Bremer Weserstadion hat der SV Werder einen verdienten Sieg gegen die Berliner Hertha errungen. Bereits in der ersten Halbzeit trat Bremen stark auf und sicherte sich mit einem Tor von Martin Harnik (11. Minute) und einem zweiten Treffer von Miloš Veljković (45.) die Führung. Nach der Pause konnten die Berliner ein wenig aufholen, Javairo Dilrosun traf zum 2:1 (53.), doch mit Max Kruse, der in der 66. Minute einen Foulelfmeter verwandelte, war der Bremer Vorsprung für die Berliner nicht mehr einzuholen. Mit diesem Sieg liegt Werder Bremen in der Tabelle nur noch zwei Punkte hinter dem Rekordmeister Bayern München. Die 39.100 Fans im Stadion nutzen das Spiel in Bremen auch für eine Protestaktion: Der Werder-Anhang schwieg für die ersten 18 Minuten und 30 Sekunden, die Herthanerinnen und Herthaner blieben 20 Minuten und 30 Sekunden lang stumm. Mit diesem Stimmungsboykott sollte gegen bestimmte Anstoßzeiten und die Übertragung von Spielen im Pay-TV protestiert werden. Auf Transparenten in der Zuschauermenge waren Statements wie "Stell dir vor, es ist Fußball und keiner kann hin" zu lesen.