Die Weltspiele der Special Olympics finden 2023 zum ersten Mal in Deutschland statt. Berlin erhielt den Vorzug vor Moskau, dem einzigen Gegenkandidaten. Die Special Olympics World Games gelten als die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

"Wir sind sehr, sehr glücklich über die Entscheidung, die wir auch als Wertschätzung für unseren Verband, für Berlin und für Deutschland wahrnehmen", sagte Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland. Die gemeinsame Vision sei ein "weltweit ausstrahlendes Sportfest zu feiern und ein klares Zeichen für Inklusion in der Gesellschaft zu setzen".

In Berlin werden im Juni 2023 rund 7.000 Athletinnen und Athleten aus 180 Nationen in 25 Sportarten an den Wettbewerben teilnehmen. "Ich glaube, dass die Spiele ein hervorragendes Mittel sind, um Inklusion, Miteinander, Fairness und Respekt zu fördern", hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Bewerbung gesagt.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bewilligte in der vergangenen Woche für die Vorbereitung und Ausrichtung insgesamt 35 Millionen Euro, verteilt bis 2023. Für 2019 stellt der Bund 360.000 Euro zur Verfügung. Die Weltspiele hatten 1968 in Chicago ihre Premiere, die nächste Auflage findet 2019 in Abu Dhabi statt.