AEK Larnaka – Bayer 04 Leverkusen 1:5 (1:2)

Bayer Leverkusen hat das letzte Gruppenspiel in der Europa League klar für sich entschieden. Mit einem 1:5-Sieg gegen AEK Larnaka aus Zypern zieht das Team von Fußballtrainer Heiko Herrlich als Gruppensieger in die Runde der besten 32 ein. Leverkusens Mittelfeldspieler Dominik Kohr war gegen die Heimmannschaft aus Zypern für die entscheidenden Situationen verantwortlich.

Nachdem er beim Gegentreffer durch Larnakas David Català (26. Minute) noch patzte, sorgte der 24-Jährige nur zwei Minuten später (28.) für den Ausgleich und holte den Foulelfmeter heraus, den Lucas Alario zum 1:2 verwandelte (41.). In der zweiten Hälfte dominierte nur noch Bayer das Spiel. Es trafen Kohr (68.), Paulinho (78.) und Lucas Alario (86.) zum 1:5-Endstand. Am Montag wird in Nyon ausgelost, auf wen die Leverkusener im weiteren Turnierverlauf treffen.

RB Leipzig – Rosenborg Trondheim 1:1 (0:0)

Für RB Leipzig ist die aktuelle Saison der Europa League beendet. Ein 1:1 gegen den norwegischen Außenseiter Rosenborg Trondheim reichte für das Team von Trainer Ralf Rangnick nicht aus, um in die K.-o.-Runde einzuziehen. Zwar brachte Matheus Cunha die Leipziger nach einer schwachen ersten Halbzeit in Führung (47. Minute). Kurz vor Schluss sorgte Tore Reginiussen jedoch für den Ausgleich.

"Das ist natürlich brutal bitter", sagte der zur Halbzeit eingewechselte Yussuf Poulsen. "Nach dem 1:0 hatten wir fünf, sechs hundertprozentige Chancen – ich selbst drei." Auch Kapitän Willi Orban ärgerte sich über das frühe Aus im internationalen Turnier: "Trondheim hat uns dafür bestraft, dass wir das zweite Tor nicht nachgelegt haben."

Lazio Rom – Eintracht Frankfurt 1:2 (0:0)

Eintracht Frankfurt hat auch das letzte Spiel der Gruppenphase für sich entscheiden können. Das Team von Trainer Adi Hütter gewann mit 1:2 gegen den italienischen Erstligisten Lazio Rom. Die Gäste aus Frankfurt waren dabei von Beginn an das aktivere Team, konnten sich jedoch vor der Halbzeitpause kaum Chancen herausspielen. Das nutzen die Italiener kurz nach dem Wechsel mit einem Treffer durch Joaquín Correa (56. Minute).

Die Frankfurter gewannen jedoch schnell die Kontrolle zurück und drehten das Spiel durch die Tore von Mijat Gaćinović (65.) und Sébastien Haller (71.). Eintracht Frankfurt hatte sich bereits vor dem Spiel gegen Lazio für die Runde der letzten 32 Mannschaften qualifiziert und hat nun als erster deutscher Club überhaupt alle sechs Gruppenpartien in der Europa League gewonnen.

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