Der Wechsel von Fußballweltmeister Lucas Hernández zum FC Bayern München ist unter Dach und Fach: Wie der Verein in München mitteilte, bekommt der Franzose einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024. An Atlético Madrid zahlen die Bayern eine Rekordablösesumme in Höhe von 80 Millionen Euro.

Bevor der Fußballer für die Bayern allerdings spielen kann, musste er am Mittwoch noch operiert werden. Bei der sportmedizinischen Untersuchung wurde eine Schädigung des Innenbandes im rechten Knie festgestellt. Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt erklärte, dass der Profi aber zum Bundesligastart 2019/20 zur Verfügung stehen werde. Hernández, 1996 in Marseille geboren, spielt seit 2007 für Atlético Madrid, durchlief dort alle Juniorenmannschaften und bestritt von der Saison 2014/15 an insgesamt 110 Pflichtspiele für die Profis.

"Ich bin sehr glücklich, dass wir in Lucas Hernández einen der besten Defensivspieler der Welt und Weltmeister verpflichten konnten", sagte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidžić. Hernández könne "sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt werden. Außerdem wird Lucas unsere Tradition herausragender französischer Spieler fortschreiben und unsere Mannschaft verstärken."

Der Zugang des französischen Weltmeisters Benjamin Pavard (22) für die festgeschriebene Ablöse von 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart als Verpflichtung für die neue Spielzeit steht schon länger fest. Zudem hat sich der deutsche Rekordmeister die Dienste von Jann-Fiete Arp (19) vom Zweitligisten Hamburger SV gesichert.

Nun kommt Lucas Hernández hinzu. "Das ist heute ein ganz wichtiger Tag in meiner Fußballkarriere. Der FC Bayern München ist einer der besten Clubs in Europa und der Welt. Ich bin stolz, künftig um alle Titel für Bayern kämpfen zu können", sagte der 23-Jährige.