Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt stehen im Viertelfinale der Champions League. Der deutsche Meister gewann das Achtelfinal-Rückspiel gegen den weißrussischen Titelträger HC Brest zu Hause mit 30:20 (14:8). Das erste Duell hatte das Team von SG-Trainer Maik Machulla mit 30:28 für sich entscheiden. In der Runde der besten acht Mannschaften Europas treffen die Flensburger jetzt auf den ungarischen Vertreter KC Veszprém.

Vor der 200. Champions-League-Partie der SG war der Einsatz von Jim Gottfridsson und Rasmus Lauge fraglich gewesen. Der Schwede und der Däne hatten beim jüngsten 23:24 in Magdeburg – der ersten Bundesliga-Niederlage nach mehr als einem Jahr – Blessuren erlitten. Die beiden Rückraumstrategen standen dann aber doch in der Startaufstellung der Norddeutschen, für die Hampus Wanne sieben Tore erzielte.

Die Belarussen brachten den Bundesliga-Spitzenreiter zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Erfolgreichster Werfer für Brest war Darko Ðukić mit sechs Treffern. Da die SG nicht beim Finalturnier um den DHB-Pokal startet, steht das nächste Pflichtspiel erst am 18. April an. Dann geht es gegen den VfL Gummersbach.