Benfica Lissabon – Eintracht Frankfurt 4:2 (2:1)

Die Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Europa League hat ein Ende gefunden. Nach zehn Spielen ohne Niederlage im Wettbewerb verlor der DFB-Pokalsieger im Viertelfinalhinspiel beim portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon 2:4 (1:2) und droht damit, aus dem Turnier auszuscheiden. Benficas überragender Jungstar João Félix (21./Foulelfmeter, 43., 53. Minute) und Rúben Dias (50.) nutzten die Überzahl, nachdem Frankfurts Abwehrspieler Evan N’Dicka bereits nach 20 Minuten die Rote Karte bekommen hatte.

Zwar lieferten sich beide Teams phasenweise einen offenen Schlagabtausch mit vielen Torchancen. Den besseren Start erspielten sich zunächst die Frankfurter. Die Gastgeber benötigten eine gute Viertelstunde, um ihr eigenes Spiel zu ordnen. Doch der erst 19-jährige Félix war der entscheidende Spieler. In der 20. Minute setzte er Gedson Fernandes mit einem Pass in Szene. Dieser konnte von N'Dicka nur noch per Foul gestoppt werden – eine Rote Karte samt Elfmeter waren die Folge. Félix ließ sich die Chance zur Führung nicht nehmen und verwandelte.

Als ob es die Rote Karte nie gegeben hätte, spielte die Eintracht zwar leidenschaftlich weiter, und Luka Jović glich zum 1:1 aus. Kurze Zeit später traf dann aber wieder Félix mit einem 20-Meter-Schuss. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es für die Eintracht dann die nächsten Tiefschläge: Erst traf Rúben Dias, dann erzielte Félix seinen dritten Treffer. Félix ist damit der jüngsten Spieler in der Europa-League-Historie, dem drei Treffer in einem Spiel gelangen. Das zweite Tor für die Eintracht erzielte schließlich Gonçalo Paciência (72.). Die zwei wichtigen Auswärtstore der Eintracht könnten ein Weiterkommen im Rückspiel in einer Woche so durchaus noch ermöglichen.